Endoprothetik in Wiesbaden

In der LILIUM Klinik sorgen renommierte Experten für Gelenkersatz in Knie, Hüfte und Schulter

Dauernde Schmerzen des Bewegungsapparats quälen viele Patientinnen und Patienten – besonders mit fortschreitendem Alter. Wenn andere Behandlungsmethoden keine Linderung bringen, können Endoprothesen, also künstliche Gelenke, eine gute Lösung sein. In der LILIUM Klinik Wiesbaden sind mit Prof. Dr. med. Henrik Schroeder-Boersch und Dr. med. Jürgen Specht hervorragende Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik tätig.

Mögliche Behandlungsanlässe

Der wichtigste Anlass für künstlichen Gelenkersatz ist die Arthrose. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einem fortschreitenden Verschleiß von Gelenkstrukturen. Gut zwei Drittel der Menschen sind bis zu ihrem 65. Lebensjahr in unterschiedlicher Weise davon betroffen. Das Niveau der Beschwerden kann sehr verschieden sein. Viele Patientinnen und Patienten leiden bei Belastung immer stärker unter Gelenkschmerzen, insbesondere unter „Anlaufschmerzen“ bei Bewegung aus der Ruhe heraus. Die Lebensqualität kann sehr darunter leiden.

  • Die Gonarthrose, Arthrose im Kniegelenk, kommt insgesamt am häufigsten vor.
  • Arthritische Schmerzen in Hüfte, Schulter und Fingergelenken folgen auf den nächsten Plätzen. Die Hüftarthrose heißt in der Orthopädie Coxarthrose, als Omarthrose bezeichnet man die Schulterarthrose.

Deutliches Übergewicht oder zu intensive sportliche Belastung verschlimmern eine Arthrose gewöhnlich. Aber nicht nur fortschreitender Gelenkverschleiß, auch Unfallfolgen, Fehlstellungen oder Rheuma können Behandlungsanlässe sein. Gelenkschäden in Hüfte und Knie schränken die Mobilität besonders stark ein. Darum kommen Endoprothesen hier am häufigsten zum Einsatz.

Was bringt Ihnen eine Endoprothese?

Gezielte Physiotherapie, Injektionsbehandlungen, Schmerz- und Entzündungshemmer können längere Zeit als Gegenmaßnahmen ausreichen. Auch eine operative Knorpelglättung kann in Frage kommen. Prof. Dr. med. Schroeder-Boersch, Dr. med. Philip Jessen und Dr. med. Jürgen Specht von der LILIUM Klinik schöpfen diese Behandlungsoptionen nach Möglichkeit voll aus. Erst bei andauernden, heftigen Beschwerden schlagen sie ihren Patientinnen und Patienten vor, über ein künstliches Gelenk nachzudenken, eine sogenannte Endoprothese.
Diese medizinischen Hoffnungsträger heißen so, weil sie von außen unsichtbar sind: Griechisch „éndon“ bedeutet „innerhalb“ – bezogen auf das Körperinnere. Jährlich werden in Deutschland über 200.000 Patientinnen und Patienten mit künstlichen Hüftgelenken versorgt, fast genauso viele bekommen künstliche Kniegelenke. Bei künstlichen Schultergelenken sind es einige tausend.

  • Ein künstliches Gelenk ermöglicht völlig schmerzfreie Bewegung auf Dauer.
  • In vielen Fällen sind Aktivitäten praktisch auf dem gleichen Niveau wie vor Eintreten des Behandlungsanlasses möglich.
  • Die weitaus meisten Betroffenen gewinnen durch den Gelenkersatz neue Lebensfreude und einen sorgenfreien Alltag.

Hervorragende Experten

Prof. Schroeder-Boersch, Dr. Jessen und Dr. Specht sind auf die Endoprothetik für Hüfte und Knie besonders spezialisiert, Dr. Jessen außerdem auf Schulterprothesen. Sie sind Fachärzte für Orthopädie beziehungsweise Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie.
Bei unseren ausgesprochen erfahrenen Ärzten sind Sie in besten Händen. Sie greifen auf modernste minimalinvasive Operationsverfahren zurück, darunter solche, die deutlich schonender sind als üblicherweise angewandte Methoden. Zum Beispiel nutzen sie, soweit möglich, alternative, schonendere Zugänge zum Gelenk. Anders als früher muss man dabei keine Verletzungen von Muskeln und Sehnen mehr in Kauf nehmen. Das fördert die Heilung nach dem Eingriff und macht den Patienten oder die Patientin schneller wieder mobil.

  • Die Materialien für Endoprothesen konnten in den letzten Jahren immer weiter verbessert werden. Zu dem höchst bioverträglichen Reintitan kommen andere Metalllegierungen, Keramik und hochentwickelte Kunststoffe.
  • Unsere Ärzte haben auch bewährte Lösungen parat, wenn die Ausgangssituation bei der Patientin oder dem Patienten schwieriger ist.
  • Endoprothesen, die von versierten Operateuren eingesetzt wurden, können erfahrungsgemäß viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte im Körper verbleiben.

Ihre Vorteile: Endoprothetik in Wiesbaden

  • Exzellente Fachärzte
  • Langjährig erfahren
  • Spezialisiert auf Knie, Hüfte und Schulter
  • Modernste OP-Verfahren
  • Behandlung für schmerzfreie Mobilität
  • Hervorragend ausgestattete Klinik
  • Intensives, maßgeschneidertes Reha-Programm direkt vor Ort
  • Annehmlichkeiten eines 4-Sterne-Hotels mit W-LAN, Flachbild-TV, exzellenter Küche und Espresso-Automat auf dem Zimmer

Ganz individuelle Anpassung

In der LILIUM Klinik Wiesbaden bekommen Sie für Knie-, Schulter- oder Hüftgelenk keinen Ersatz „von der Stange“. Unsere Erfahrungen zeigen, dass wir mit einer individuell abgestimmten Auswahl der Prothesen den besten Heilerfolg bei den Patientinnen und Patienten erreichen.

  • Eine Vollprothese kommt zum Einsatz, wenn das gesamte Gelenk geschädigt ist, also Gelenkpfanne und Gelenkkopf. In der Orthopädie wird eine solche Prothese auch als Total-Endoprothese (TEP) bezeichnet. Bei Hüftarthrose und anderen schweren Hüftproblemen ist die Verwendung einer TEP die Regel.
  • Am Knie kommt etwa ein Viertel der Patientinnen und Patienten auch mit einer Teilprothese aus. Hier weisen öfter nur Teilbereiche eines Gelenks Defekte auf. Dann kann eine Schlittenprothese die beeinträchtigte Gelenkfläche schützen. Gründliche Diagnostik ist die Voraussetzung für solche schonenden Behandlungsansätze.
  • Für instabile Knie wiederum gibt es auch teilgekoppelte und achsgeführte TEP. Sie bieten noch mehr Stabilität, zum Beispiel bei geschwächten oder gar nicht mehr vorhandenen Bändern.
  • An der Schulter sind Hemiendoprothesen am häufigsten („Hemi-“ nach dem griechischen Wort für „halb“). Hier wird nur der Kopf des Oberarmknochens ersetzt, die Gelenkpfanne bleibt erhalten. Es gibt für die Schulter je nach Bedarf aber auch Kappenprothesen und TEP.

Eine intensive Beratung im Vorfeld ist elementarer Bestandteil jeder Hüft-, Knie- oder Schultergelenk-OP bei LILIUM. Unser Arzt informiert Sie im Detail über den Ablauf des Eingriffs, über das zu erwartende Ergebnis und über mögliche Risiken. Selbstverständlich beantwortet er auch alle Ihre Fragen gründlich. Sie haben dann alle Zeit der Welt, Ihre Entscheidung gründlich abzuwägen.

Minimalinvasiver Eingriff

Das Einsetzen Ihres Gelenkersatzes erfolgt unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Unsere Ärzte nutzen die erstklassige medizinische Infrastruktur von LILIUM. Die Operation nimmt meist etwa eine Stunde in Anspruch. Kleine Zugänge an der Hautoberfläche genügen in der Regel. Ein solches minimalinvasives Vorgehen hält die Belastung für Sie gering, begrenzt die Narbenbildung und sorgt dafür, dass Sie schnellstmöglich wieder auf den Beinen sind. Benötigen beide Hüften, Knie oder Schultern Endoprothesen, so führen wir normalerweise zwei Eingriffe in etwas zeitlichem Abstand durch. Die Belastung für die Patientinnen und Patienten ist so geringer.

  • Hochmoderne, computergestützte Navigationsgeräte helfen unseren Ärzten bei der optimalen Platzierung der Endoprothese. Ein millimetergenaues Einpressen in den Knochen unterstützt eine voll zufriedenstellende Gelenkfunktion.
  • Sehr häufig kann unser Arzt die Endoprothese für das neue Hüft- oder Schultergelenk zementfrei verankern. Sie wächst so möglichst natürlich ein.
  • Biokompatible Materialien wie Reintitan können sich in den nächsten Wochen und Monaten strukturell mit der Knochensubstanz verbinden. Das sorgt für größtmögliche Stabilität und eine hohe Verträglichkeit.

Die weitaus meisten Patientinnen und Patienten leben mit ihrem Gelenkersatz über lange Zeit schmerzfrei und zufrieden.

Wohlgeplante Rehabilitation

Noch am selben Tag, an dem Ihnen das künstliche Gelenk eingesetzt wurde, sollen Sie damit die ersten Schritte oder Bewegungen machen. Während des mehrtägigen Klinikaufenthalts werden Sie von erfahrenen Physiotherapeuten betreut. LILIUM kooperiert mit einer Praxis für Physiotherapie, die sich im selben Gebäude befindet. Von dem dortigen Team dürfen Sie sich, wenn Sie es wünschen, während der gesamten Rehabilitationsphase ambulant therapieren lassen. Sie können mit Ihrem neuen Knie, Ihrer neuen Hüfte oder Schulter aber auch auf andere Physiotherapeuten zurückgreifen, zum Beispiel wenn Ihr Wohnort weiter entfernt liegt. Bei Bedarf kann sich an Ihre Entlassung bei LILIUM auch direkt ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik anschließen. Unser Team hilft Ihnen dabei, die erforderlichen Maßnahmen ganz individuell für Ihre Bedürfnisse zu planen.

Wir untersuchen und beraten Sie gern

Sie suchen einen erfahrenen Orthopäden, der Ihr Hüft-, Schulter- oder Kniegelenk begutachten und operieren kann? Die Spezialisten für Orthopädie und Endoprothetik in der LILIUM Klinik Wiesbaden helfen Ihnen gern. Ihren persönlichen Termin können Sie jederzeit telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren. Unser Team freut sich auf Ihren Besuch.

LILIUM Klinik

Borsigstraße 2–4
65205 Wiesbaden

+49 611 170 777-0

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