In der LILIUM Klinik Frankfurt implantieren wir eine Hüft-TEP (Totalendoprothese) als bewährte Lösung, wenn bei schwerem Gelenkverschleiß oder anderen Hüftleiden konservative Therapien nicht mehr ausreichen. Mit einer Hüft-TEP ersetzen wir das gesamte Hüftgelenk, also sowohl den Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne. Ziel ist es, Schmerzen zu beseitigen und eine nahezu uneingeschränkte Mobilität wiederherzustellen.
Eine Hüft-TEP kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn chronische Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit oder neurologische Ausstrahlungen trotz medikamentöser Behandlung, Physiotherapie und gelenkentlastender Maßnahmen fortbestehen. Häufige Auslöser sind:
Für die Operation prüfen unsere Fachärzte individuell, ob ein zementfreies Einwachsen oder eine zementierte Verankerung sinnvoll ist. Das ist unter anderem abhängig von Knochenqualität und anatomischen Gegebenheiten.
Wir führen alle Eingriffe minimalinvasiv durch, größtenteils über vordere Zugänge (zum Beispiel AMIS oder ALMIS). Dadurch werden Muskeln und Weichteile geschont, Blutungen minimiert und Narben klein gehalten. Die Operation dauert meist etwa eine Stunde unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Danach beginnt direkt die Mobilisation.
Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel 7 bis 10 Tage.
Moderne Prothesenmaterialien erlauben eine Lebensdauer von 20 Jahren oder mehr. Komplikationen wie Infektionen oder Lockerungen sind selten. Wir klären Sie über mögliche Risiken umfassend auf. Mit der Hüft-TEP setzen wir in der LILIUM Klinik auf eine moderne und langfristig belastbare Hüftversorgung, um Ihnen neue Lebensqualität mit größtmöglicher Freiheit der Bewegung zu ermöglichen.
Zögern Sie bei Hüftproblemen nicht, die erfahrenen Orthopäden der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise gern zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Ein künstliches Hüftgelenk wird fachsprachlich als Hüft-TEP bezeichnet. TEP steht für Totalendoprothese. Damit ist gemeint, dass beide Bestandteile des Gelenks ersetzt werden. An der Hüfte ist eine solche Vollprothese die Regel. Eine Hüftprothese kann man dann in Erwägung ziehen, wenn Schmerzen und Mobilitätsprobleme mit anderen Methoden nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.
Oft sind beide Hüftgelenke betroffen und müssen im Laufe des Lebens ersetzt werden. Dies geschieht zumeist in zwei aufeinanderfolgenden Eingriffen, dazwischen vergehen häufig einige Monate. In einigen Fällen ist auch eine Versorgung beider Hüftgelenke in einer Operation möglich. Pro Jahr werden in Deutschland um die 200.000 künstliche Hüftgelenke implantiert.
Das sind die Grundkomponenten einer Hüft-TEP:
Gelenkschale und Schaft der Hüftprothese werden millimetergenau eingesetzt. Sie verwachsen mit der vorhandenen Knochensubstanz und funktionieren so in der Regel über einen langen Zeitraum sehr zuverlässig. Die Implantate leisten dieselben Dienste wie das natürliche Hüftgelenk – bestenfalls so, dass Sie gar keinen Unterschied bemerken. Nach erfolgreicher Heilung und Rehabilitation sind Patientinnen und Patienten in den meisten Fällen wieder uneingeschränkt mobil. Mit einigen Abstrichen können sie auch mit einem künstlichen Hüftgelenk Sport treiben. Menschen, die oft jahrelang unter Hüftschmerzen gelitten haben, bringt die Hüft-TEP so eine ganz neue Lebensqualität
Die Entscheidung für ein künstliches Hüftgelenk ist niemals leicht. Sie sollte von den Patientinnen und Patienten nicht überhastet getroffen werden. Auch sollte hierbei grundsätzlich eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt werden, um die Notwendigkeit der Hüft-OP zu bestätigen. Immerhin handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der Teile des natürlichen Hüftgelenks unwiederbringlich ersetzt. In der Regel wird eine Hüft-TEP in Erwägung gezogen, wenn konservative Behandlungen wie Medikamente, Physiotherapie und Schmerzmanagement keine ausreichende Linderung bieten und die Lebensqualität des Patienten stark beeinträchtigt ist.
Ob eine Hüft-TEP notwendig ist, wird von unseren versierten Orthopäden anhand verschiedener Kriterien bestimmt. Hierbei werden unter anderem diese Faktoren betrachtet:
Künstliche Hüftgelenke werden immer langlebiger. Man kann davon ausgehen, dass moderne Implantate heute im Durchschnitt mindestens 20 bis 25 Jahre halten. Bei den Materialien, die bei einer Hüft-TEP verwendet werden, gibt es ständig Verbesserungen. Vor der Hüft-OP wählen unsere Ärzte künstliche Gelenke aus, die möglichst ideal zur Hüftsituation der Patientin oder des Patienten passen. Richtig eingeschätzt werden müssen insbesondere der Zustand der Knochensubstanz und anatomische Gegebenheiten.
Aus diesen Materialien bestehen die Hüftprothesen in der LILIUM Klinik:
Eine Hüftprothese zementiert man im Knochen, um eine sofortige Stabilität und feste Verankerung zu gewährleisten. Manchmal ist der Knochen jedoch nicht für ein zementfreies, einwachsendes Implantat geeignet, zum Beispiel beim Vorliegen einer Osteoporose. Dann wird die Hüftprothese zementiert, also mit einer Art Kunststoff-Kleber befestigt.
Bei einigen Patientinnen oder Patienten mit künstlichen Hüftgelenken machen sich in späteren Jahren Beschwerden oder Verschleißerscheinungen bemerkbar. Dann muss die Hüftprothese ausgetauscht werden. Auch für den Tausch älterer Exemplare stehen die Endoprothetik-Spezialisten der LILIUM Klinik Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Die richtige Wahl der Hüftprothese ist entscheidend dafür, Ihre Mobilität möglichst lange zu sichern. Unsere Endoprothetik-Spezialisten werden Sie dazu umfassend beraten. Im Rahmen der Vorbereitung erfolgt immer eine computergestützte Planung des minimalinvasiven Eingriffs.
Folgende Prothesentypen stehen zur Verfügung:
Der Eingriff für die Implantation der Hüftprothese findet unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie statt. Bei letzterer Variante erfolgt lediglich eine Betäubung der unteren Körperhälfte, zusätzlich werden Sie in einen Dämmerschlaf versetzt. Gewöhnlich dauert die Hüft-TEP-Operation nicht länger als eine Stunde.
So wird das künstliche Hüftgelenk eingesetzt:
Am Ende des minimalinvasiven Eingriffs wird das neue Hüftgelenk eingerenkt.
Hüft-TEPs setzen wir in der LILIUM Klinik ausschließlich per minimalinvasiver Operation ein. Minimalinvasive Technik bietet mehrere Vorteile:
Die Eingriffe am Gelenk erfolgen stets über vordere Zugänge. Für die minimalinvasive Platzierung von Hüft-TEPs stehen zwei Methoden zur Verfügung:
Individuelle Bewegungsgeometrie und Beinlänge werden berücksichtigt. So ergibt sich nach dem Eingriff eine korrekte Hüftposition, aus der heraus Sie gleich schon wieder die ersten Schritte machen können. Eine möglichst lange Haltbarkeit der Hüftprothese wird durch diese Vorgehensweise gefördert.
Die erste Mobilisation der Patientinnen und Patienten, die ihr neues künstliches Hüftgelenk erhalten haben, erfolgt bereits am Tag der Operation. Die Entwicklung eines sicheren Gangs wird so von Anfang an gefördert. Allerdings dürfen Sie Ihre neue Hüfte am Anfang nicht zu großer Belastung aussetzen. Sie bleiben einige wenige Tage bei uns in der Klinik und erhalten physiotherapeutische Unterstützung. Nach 4 bis 6 Wochen sind die Implantate, aus denen das künstliche Hüftgelenk besteht, vollständig mit dem Knochen verwachsen. Bei der weit überwiegenden Zahl der Patientinnen und Patienten verläuft das problemlos.
An den Klinikaufenthalt schließt sich häufig eine mehrwöchige Rehabilitation an. In deren Verlauf bauen Sie Ihre Muskeln auf und erlernen den Umgang mit Ihrer Hüft-TEP. Physiotherapeuten unterstützen Sie dabei, Gelenkbeweglichkeit und Heilfortschritt Ihrer neuen Hüfte bestmöglich in Einklang zu bringen.
Moderaten Sport dürfen Sie etwa 3 Monate nach dem Einsetzen des künstlichen Hüftgelenks wieder machen. Der Zeitpunkt des Wiedereinstiegs in den Berufsalltag hängt von der Art der Tätigkeit der Patientin oder des Patienten ab.
Durch die große Routine ist bei der Hüft-TEP-Operation nur selten mit schweren Komplikationen zu rechnen. Selbstverständlich klären unsere Spezialisten Sie vorher ausführlich und individuell über die Risiken auf. Spezifische Risiken der Hüft-TEP-Operation bestehen zum Beispiel in einer bakteriellen Besiedlung der Implantate oder einer Instabilität mit Herausspringen des Gelenkes. Es handelt sich hierbei jedoch um sehr seltene Komplikationen. Sogenannte Frühlockerungen des künstlichen Hüftgelenks, beispielsweise durch Infektion, können in den ersten 2 Jahren nach der OP vorkommen, Spätlockerungen noch nach Jahrzehnten. Ursache dafür ist häufig ein Abrieb der Gleitpaarung zwischen Hüftkopf und Inlay. Mithilfe neuer Materialien für Hüftprothesen konnten solche unerwünschten Wirkungen in letzter Zeit glücklicherweise deutlich verringert werden.
Zögern Sie bei Hüftproblemen nicht, die erfahrenen Orthopäden der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.