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Lilium Klinik

Beinverlängerung

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Beinverlängerung
Anästhesie
Vollnarkose
OP-Dauer
2 bis 3 Stunden
Klinikaufenthalt
7 bis 10 Tage
Sport wieder möglich
Frühestens nach 6 Monaten

Durch die Behandlung lässt sich mehr Beinlänge und damit mehr Körpergröße gewinnen

In der LILIUM Klinik Wiesbaden nutzen wir das vielfach bewährte FITBONE-System

Wer mit seiner Körpergröße unzufrieden ist, fühlt sich persönlich oft stark beeinträchtigt. Eine operative Beinverlängerung bietet die Möglichkeit, die Beinlänge und damit die Körpergröße gezielt zu verändern. Das Verfahren kommt gleichermaßen bei einem ausgeprägten Längenunterschied zwischen den Beinen zum Einsatz. In der LILIUM Klinik Wiesbaden nutzen wir für die Beinverlängerung das FITBONE-System, einen vollständig in den Markraum des Knochens integrierten, motorisierten Verlängerungsnagel. Er ermöglicht eine schrittweise Verlängerung ohne äußerlich sichtbare Fixierungen. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die Möglichkeiten der Beinverlängerung in der LILIUM Klinik Wiesbaden.

Das Prinzip der modernen Beinverlängerung

Durch das Verfahren entsteht echtes, voll belastbares Knochenmaterial

Die moderne Beinverlängerung basiert auf einem bewährten biologischen Prinzip, der sogenannten Distraktionsosteogenese (Distraktion = Auseinanderziehen, Osteo– = Knochen und -genese = Entstehung, Neubildung).

  • Der zu verlängernde Knochen wird im Rahmen des Eingriffs an einer genau geplanten Stelle durchtrennt. Durch ein spezielles Nagelsystem wird er anschließend stabilisiert.
  • Nach einer kurzen Heilungsphase von einigen Tagen werden die beiden Knochenabschnitte langsam und kontrolliert auseinandergezogen. Das geschieht in sehr kleinen Schritten mit einer Gesamtrate von etwa einem Millimeter pro Tag.
  • Im Zwischenraum zwischen den Knochenteilen bildet der Körper fortlaufend neues Knochengewebe.


Muskeln, Sehnen und Nerven müssen sich an die zunehmende Beinlänge anpassen. Deshalb sind intensive Physiotherapie sowie regelmäßige ärztliche und radiologische Kontrollen wesentliche Bestandteile der Behandlung. Auf die eigentliche Verlängerungsphase folgt die sogenannte Konsolidierungsphase. Während dieser reift der neu entstandene Knochen aus und gewinnt zunehmend an Stabilität und Belastbarkeit. So entsteht mit der Zeit echtes, voll belastbares Knochenmaterial.

Die FITBONE-Methode zur Beinverlängerung

In der LILIUM Klinik Wiesbaden führen wir die Beinverlängerung mit dem FITBONE-System durch, einem seit vielen Jahren eingesetzten motorisierten Verlängerungsnagel. Anders als bei Verfahren mit einem äußeren Fixierungsmechanismus, einem sogenannten Fixateur, befindet sich das Verlängerungssystem bei FITBONE vollständig innerhalb des Ober- oder Unterschenkels.

  • Nachdem er den Knochen über einen gewebeschonenden Zugang durchtrennt hat, platziert der Facharzt den FITBONE-Verlängerungsnagel im Markraum der beiden Knochenteile. Anschließend verankert er den Nagel stabil ober- und unterhalb der Durchtrennungsstelle.
  • Der Nagel verfügt über einen Teleskopmechanismus. Dieser wird von einem kleinen Motor in winzigen Schritten von weniger als einem Millimeter immer weiter auseinandergezogen.
  • Ein ebenfalls unter der Haut liegender Empfänger erhält über ein externes Steuergerät die Impulse und die Energie, die der Motor benötigt.


Die Verlängerungsschritte steuert der Patient zu Hause über das Steuergerät selbst. Dabei folgt er dem zuvor festgelegten Behandlungsplan. Die übliche Längensteigerung liegt bei 1 Millimeter pro Tag. Da keine äußeren Metallgestelle, Drähte oder Pins erforderlich sind, bleibt das eigentliche Nagelsystem von außen unsichtbar. Die vollständig ins Innere des Beins verlegte Technik vermeidet auch typische Probleme äußerer Fixationssysteme, etwa an den Eintrittsstellen von Drähten und Pins.

Die Beinverlängerung mit FITBONE erfordert eine sorgfältige Planung, regelmäßige Verlaufskontrollen und eine konsequente Mitarbeit des Patienten während der gesamten Heilungsphase. In der LILIUM Klinik Wiesbaden wird die Operation von einem erfahrenen orthopädischen Chirurgen durchgeführt.

Beinverlängerung für mehr Körpergröße
  • 8 bis 10 Zentimeter mehr Beinlänge und Körpergröße möglich
  • Schrittweise, kontrollierte Knochenverlängerung
  • Kann mehr Körperzufriedenheit und ein besseres Lebensgefühl bringen
  • Sorgfältige Planung für harmonische Körperproportionen
  • Ausführliche ärztliche Beratung
Beinverlängerung bei Beinlängendifferenz
  • Ausgleich einer Beinlängendifferenz von mehreren Zentimetern
  • Bei Unfallfolgen oder Wachstumsstörungen
  • Einseitige Verlängerung des kürzeren Beins
  • Exakte Planung anhand der individuellen Anatomie
  • Individuelle Abwägung je nach Ausmaß und Beschwerden

Vorteile einer Beinverlängerung in der LILIUM Klinik Wiesbaden

  • Behandlung mit dem erprobten FITBONE-System
  • Vollständig im Markraum des Knochens liegender Verlängerungsnagel
  • Keine außen liegenden Fixierungssysteme
  • Auf den Patienten abgestimmter Behandlungsplan
  • Engmaschige medizinische Verlaufskontrollen
  • Begleitende Physiotherapie über den gesamten Behandlungsverlauf
  • Erfahrener orthopädischer Chirurg

Antworten auf Fragen zur Beinverlängerung (FAQ)

Nachfolgend erläutern wir Ihnen ausführlich, was Sie über die Beinverlängerung mit dem FITBONE-System in der LILIUM Klinik Wiesbaden wissen müssen.

Wie geht es nach der OP zur Beinverlängerung weiter?

Im Anschluss an den Eingriff bleibt der Patient zur postoperativen Überwachung zunächst für einige Tage in der Klinik. Die Wundheilung und die Belastbarkeit des operierten Beins werden engmaschig kontrolliert. Noch in der Klinik beginnt nach einigen Tagen die Verlängerungsphase. Mithilfe eines externen Steuergeräts wird der Motor im Nagel des FITBONE-Systems aktiviert. Dessen Teleskopmechanismus bewegt sich in kleinen Schritten auseinander, und die Bildung neuer Knochensubstanz setzt ein. Parallel wird mit der Physiotherapie gestartet. Nach Entlassung aus der Klinik steuert der Patient das FITBONE-System zu Hause weiter und setzt das physiotherapeutische Programm fort. Nach Erreichen der gewünschten Länge folgt die Konsolidierungsphase. In dieser Zeit reift der neu gebildete Knochen weiter aus und gewinnt zunehmend an Stabilität und Belastbarkeit.

Nach der Operation sind Patienten grundsätzlich früh wieder mobil, allerdings mit klaren Vorgaben für die Beinbelastung. Mit dem FITBONE-System ist in der Regel eine festgelegte Teilbelastung der operierten Beine möglich. Während der Verlängerungs- und frühen Heilungsphase sorgen Gehstützen für Sicherheit. Mit diesen bewegt der Patient sich üblicherweise für etwa zwölf Wochen fort, um das Risiko einer Überlastung oder eines Sturzes zu reduzieren. Nach zunehmender Konsolidierung des neu gebildeten Knochens kann die Belastung schrittweise gesteigert werden. Die Freigabe zur Vollbelastung erfolgt nach ärztlicher Kontrolle anhand der Röntgenbefunde.

Während der Knochen schrittweise verlängert wird, müssen sich auch Muskeln, Sehnen und andere Weichteile an die zunehmende Beinlänge anpassen. Ohne gezielte Übungen könnte es zu bleibenden Spannungsgefühlen, Bewegungseinschränkungen und Verkürzungen kommen. Es ist deshalb von großer Bedeutung, die Beweglichkeit der angrenzenden Gelenke zu erhalten und die Muskulatur regelmäßig zu dehnen und zu kräftigen.

Die physiotherapeutische Behandlung beginnt bereits kurz nach der Operation und wird während der Verlängerungs- und Heilungsphase konsequent fortgeführt. Die Übungen werden an den jeweiligen Behandlungsstand und die individuelle Belastbarkeit angepasst. Eine regelmäßige Mitarbeit des Patienten trägt wesentlich dazu bei, Beweglichkeit und Funktion des Beins während des gesamten Verlängerungsprozesses bestmöglich zu erhalten.

Bei einer Beinverlängerung mit dem FITBONE-System sind in der Regel zwei geplante operative Eingriffe erforderlich. Beim ersten Eingriff wird der Knochen an der vorgesehenen Stelle durchtrennt und der motorisierte Verlängerungsnagel eingesetzt. Anschließend erfolgt die schrittweise Verlängerung. Daran schließt sich die Konsolidierungsphase an, in der sich der neu gebildete Knochen verfestigt.

Ist die Knochenneubildung ausreichend fortgeschritten, wird der FITBONE-Nagel in einem zweiten Eingriff wieder entfernt. Üblicherweise geschieht das zwischen 9 und 18 Monate nach der Implantation. Die Entfernung kann über dieselben Zugänge wie beim Einsetzen des Nagels erfolgen und erfordert normalerweise lediglich eine Klinikübernachtung. Sind umfangreichere Verlängerungen geplant, beispielsweise zunächst am Oberschenkel und später zusätzlich am Unterschenkel, können weitere Eingriffe erforderlich werden.

Von einer kosmetischen Beinverlängerung spricht man, wenn vor der Behandlung beide Beine annähernd gleich lang sind und keine medizinisch relevante Beinlängendifferenz besteht. Ziel des Eingriffs ist die Gewinnung von mehr Körpergröße.

Eine Beinverlängerung kann medizinisch sinnvoll sein, wenn zwischen beiden Beinen eine relevante Längendifferenz besteht. Solche Unterschiede in der Beinlänge können langfristig Beschwerden oder funktionelle Einschränkungen hervorrufen. Ursachen können angeborene Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen sein. Auch nach einem Unfall oder einer Verletzung kann eine Beinverkürzung zurückbleiben, zum Beispiel nach komplizierten Knochenbrüchen, Knochenverlust oder einer Schädigung der Wachstumsfuge im Kindes- oder Jugendalter. Weitere mögliche Ursachen sind bestimmte orthopädische Erkrankungen, Infektionen oder vorausgegangene Operationen, die das Knochenwachstum beeinflusst haben. Ob eine operative Verlängerung sinnvoll ist, hängt nicht allein von der gemessenen Differenz ab.

Maßgeblich dafür, ob eine Beinlängendifferenz operativ behandelt werden sollte, ist nicht nur das Ausmaß des Beinlängenunterschieds. In die Entscheidung einbezogen werden müssen auch Beschwerden, Ursache, Gangbild, Alter des Patienten und die individuellen anatomischen Voraussetzungen. Kleinere Beinlängenunterschiede von etwa 1 bis 1,5 Zentimetern werden häufig gut toleriert. Sie können bei Bedarf beispielsweise durch eine Einlage oder eine Erhöhung eines Schuhs ausgeglichen werden.

Ab einer Differenz von etwa 2 Zentimetern kann grundsätzlich über weitere Behandlungsmöglichkeiten nachgedacht werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine operative Beinverlängerung sinnvoll ist. Gerade bei einer kleinen Differenz muss sorgfältig abgewogen werden, ob der Aufwand und die Risiken eines operativen Verlängerungsverfahrens in einem angemessenen Verhältnis zum erreichbaren Nutzen stehen. Bei größeren Beinlängendifferenzen kann eine operative Verlängerung des kürzeren Beins zunehmend in Betracht kommen. Die Entscheidung ist immer individuell gemeinsam mit dem Arzt nach eingehender Untersuchung zu treffen.

Das hängt unter anderem von der individuellen Anatomie, der Knochenqualität und der Beweglichkeit der Gelenke ab. Außerdem kommt es darauf an, wie gut sich Muskeln, Sehnen, Nerven und Gefäße an die zunehmende Länge anpassen. Mit einem FITBONE-Standardnagel ist technisch eine Verlängerung von etwa 8 bis 10 Zentimetern pro Behandlungsabschnitt möglich.

Wird eine deutlich stärkere Zunahme der Körpergröße angestrebt, verteilt man die Behandlung auf mehrere Eingriffe. So kann zunächst der Oberschenkel und in einem späteren Behandlungsschritt der Unterschenkel verlängert werden. Auch eine erneute Verlängerung am Oberschenkel zu einem späteren Zeitpunkt ist in ausgewählten Fällen möglich. Entscheidend ist jedoch nicht die maximal mögliche Verlängerung. Ziel ist ein Ergebnis, das zu den individuellen Körperproportionen des Patienten passt. Das erfordert eine sorgfältige Planung.

Eine Beinverlängerung kann prinzipiell sowohl am Oberschenkelknochen (Femur) als auch am Unterschenkelknochen (Tibia) durchgeführt werden. Bei einer kosmetischen Beinverlängerung in der LILIUM Klinik wird in der Regel zunächst der Oberschenkel verlängert. Wünscht der Patient zu einem späteren Zeitpunkt, weiter an Körpergröße zuzulegen, kann in einem nächsten Behandlungsabschnitt auch eine Verlängerung der Unterschenkel erfolgen. Dies muss allerdings medizinisch vertretbar sein. Eine Verlängerung von Ober- und Unterschenkeln wird somit stufenweise geplant. Dabei spielt neben der erreichbaren Körpergröße ein harmonisches Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkeln eine wichtige Rolle.

Die Kosten einer Beinverlängerung lassen sich nicht pauschal beziffern. Ausschlaggebend sind unter anderem die gewünschte beziehungsweise medizinisch notwendige Verlängerungsstrecke, die Frage, ob am Ober- oder Unterschenkel behandelt wird, sowie die Anzahl der erforderlichen Eingriffe. Bei umfangreicheren Verlängerungen können mehrere Behandlungsabschnitte notwendig sein, was den Gesamtaufwand entsprechend erhöht.

Weitere Kostenfaktoren sind das verwendete FITBONE-Implantat, der operative und stationäre Aufwand, die erforderliche Bildgebung, die Verlaufskontrollen, die medizinische Nachsorge und die begleitende Physiotherapie. Auch die spätere Entfernung des Nagels muss bei der Gesamtplanung berücksichtigt werden. Da sich Umfang und Ablauf der Behandlung von Patient zu Patient unterscheidet, kann eine konkrete Kosteneinschätzung erst nach gründlicher Untersuchung und Beratung erfolgen.

FITBONE kann den Wunsch nach mehr Körpergröße oder nach dem Ausgleich einer Beinlängendifferenz vergleichsweise schonend verwirklichen. Die Methode wird bereits seit 1997 klinisch angewendet, es besteht also langjährige Anwendungserfahrung. Im Laufe der Jahre wurde das Verfahren schrittweise immer weiter verbessert.

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber klassischen Verfahren mit externen Fixateuren besteht darin, dass kein außen liegendes Fixierungssystem mit Drähten oder Pins erforderlich ist. Dadurch entfallen die typischen Eintrittsstellen solcher Fixateure an Haut und Weichteilen, was mit Infektionen, Bewegungseinschränkungen und weiteren Problemen verbunden sein kann. Das vollständig implantierte FITBONE-System bietet im Alltag erfahrungsgemäß einen höheren Komfort und ist von außen weitgehend unsichtbar.
Eine Beinverlängerung kommt grundsätzlich bei Erwachsenen infrage, bei denen das natürliche Körperwachstum abgeschlossen ist und die Wachstumsfugen geschlossen sind. Während der Adoleszenz sollte zunächst geklärt werden, ob noch Wachstumspotenzial besteht. Bei bestimmten Wachstumsstörungen können abhängig von der Ursache auch hormonelle Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Eine feste obere Altersgrenze für die Durchführung einer Beinverlängerung gibt es nicht. Entscheidend sind der allgemeine Gesundheitszustand, die Knochenqualität und die Fähigkeit des Knochens, ausreichend neues Gewebe zu bilden. Eine Osteoporose oder eine deutlich eingeschränkte Knochenqualität kann daher gegen eine Behandlung sprechen.
Das FITBONE-System kann nur bei einem Körpergewicht von bis zu 100 Kilogramm eingesetzt werden. Bei deutlichem Übergewicht ist es sinnvoll, das Körpergewicht bereits vor der geplanten Beinverlängerung zu reduzieren. Weitere mögliche Einschränkungen sind beispielsweise bestimmte Gefäßerkrankungen oder offene Wachstumsfugen. Auch die anatomischen Verhältnisse müssen eine sichere Verankerung des Nagels ermöglichen. Ob FITBONE im individuellen Fall geeignet ist, prüft der Arzt der LILIUM Klinik Wiesbaden sorgfältig im Rahmen der Voruntersuchung.

Wie stark Schmerzen bei einer Beinverlängerung empfunden werden, ist individuell sehr unterschiedlich. Vollständig schmerzfrei verläuft die Behandlung in der Regel nicht. Zum einen können unmittelbar nach der Operation Wund- und Operationsschmerzen auftreten. Zum anderen entstehen während der schrittweisen Verlängerung Spannungen, da sich neben dem Knochen auch Muskeln, Sehnen, Nerven und weitere Weichteile an die zunehmende Beinlänge anpassen müssen.

Eine wichtige Rolle spielt deshalb konsequentes Dehnen. Dies erfolgt sowohl im Rahmen der Physiotherapie als auch durch regelmäßig selbstständig durchgeführte Übungen. Das kann Spannungen reduzieren, die Beweglichkeit erhalten und Beschwerden deutlich verringern. Viele Patienten erleben im Verlauf der Beinverlängerung weitgehend schmerzarme oder zeitweise schmerzfreie Phasen. Bei Bedarf werden zusätzlich Schmerzmittel gegeben, insbesondere nach der Operation oder bei stärkeren Beschwerden während der Verlängerungsphase. Wie die Schmerztherapie gestaltet wird, richtet sich nach dem individuellen Verlauf.

Das hängt vom Heilungsverlauf und von der jeweiligen Sportart ab. Beinbelastender Sport sollte erst wieder aufgenommen werden, wenn der neu gebildete Knochen ausreichend konsolidiert und stabil belastbar ist. Mit intensiveren sportlichen Aktivitäten sollte man warten, bis der Verlängerungsnagel wieder entfernt worden ist. Wann beispielsweise Radfahren, Krafttraining, Joggen oder andere Sportarten wieder infrage kommen, wird individuell anhand der klinischen Untersuchung entschieden.

Trotzdem sollen Patienten während der Heilungsphase nicht auf Bewegung verzichten. Im Gegenteil, eine kontrollierte Mobilisation ist für den Behandlungsverlauf wichtig. Leichte sportliche Übungen, die die operierten Beine nicht oder nur im ärztlich erlaubten Umfang belasten, sind abhängig vom individuellen Behandlungsverlauf möglich und ausdrücklich erwünscht.

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Beinverlängerung mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Dazu zählen unter anderem Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Thrombosen, Gefäßverletzungen, überschießende Narbenbildung und Narkoserisiken. Hinzu kommen mögliche Komplikationen, die mit der schrittweisen Verlängerung zusammenhängen. Da sich neben dem Knochen auch Muskeln, Sehnen und Nerven an die neue Länge anpassen müssen, können beispielsweise Bewegungseinschränkungen, Gelenksteife oder vorübergehende Nervenreizungen bis hin zu Sensibilitätsstörungen oder Kraftminderungen auftreten.

Auch ein Bruch des Implantats kann nicht völlig ausgeschlossen werden, insbesondere wenn das Bein zu früh oder stärker als vorgesehen belastet wird oder es zu einem Sturz kommt. Das konsequente Einhalten der ärztlichen Belastungsvorgaben reduziert dieses Risiko. Regelmäßige Kontrollen während der Verlängerungs- und Konsolidierungsphase dienen dazu, mögliche Probleme möglichst früh zu erkennen.

Dr. med. Ramin Farhoumand, MBA ist Facharzt und spezialisiert auf die Behandlung von Bandscheibenvorfällen der gesamten Wirbelsäule mit minimalinvasiven Verfahren der Bandscheibenchirurgie.

Wir untersuchen und beraten Sie gern zur Beinverlängerung in unserer Privatklinik in Wiesbaden.

Wenn Sie sich für eine Beinverlängerung interessieren, zögern Sie nicht, die erfahrenen Orthopäden der privaten LILIUM Klinik frühzeitig zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise vertrauensvoll zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.