Lilium Klinik

Teilprothesen

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TEILPROTHESE KNIE
Anästhesie
Vollnarkose oder
Spinalanästhesie
OP-Dauer
1 Stunde
Klinikaufenthalt
2 bis 3 Tage
Sport wieder möglich
Nach 12 Wochen

Teilprothese für das Knie als gelenkschonende Variante

In der LILIUM Klinik Frankfurt bieten wir Knieteilprothesen (zum Beispiel Schlittenprothesen) als gelenkschonende Alternative zur Knie-Totalendoprothese (TEP) an. Sie ersetzen nur den geschädigten Teil des Gelenks und erhalten möglichst viele gesunde Strukturen. So bleibt der natürliche Bewegungsablauf weitgehend erhalten und der Eingriff ist oft weniger belastend.

Vorteile und Einsatzgebiete einer Knie-Teilprothese

Für welche Patienten sich eine Knie-Teilprothese eignet

 

Teilprothesen sind besonders sinnvoll bei einseitiger Kniearthrose, wenn nur eine Seite (innen oder außen) betroffen ist und Bänder wie Kreuz- und Seitenbänder noch intakt sind.

  • Der gesunde Knorpel und das intakte Bandsystem bleiben erhalten. Das kann zu besserer Stabilität, höherer Beweglichkeit und natürlichem Gelenkgefühl beitragen.
  • Auch sportliche Aktivitäten mit höherer Belastung sind in vielen Fällen wieder möglich, zum Beispiel Kontaktsportarten wie Fußball.
 

Im Zentrum steht die Schlittenprothese (unikondyläre Prothese), die nur den betroffenen Gelenkanteil ersetzt. Zudem gibt es spezielle Kniescheiben-Prothesen für isolierte Schäden im Bereich der Kniescheibe und deren Gleitrinne. Die Auswahl der passenden Implantate erfolgt individuell nach genauer Diagnostik und Planung.

Operation, Nachsorge und Perspektiven bei Knie-Teilprothesen

Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und kann minimalinvasiv durchgeführt werden. Er erfolgt unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Gesunde Gelenkanteile werden geschont und die Bandstrukturen bleiben normalerweise erhalten. Die Implantation erfolgt zementfrei oder zementiert, je nach Knochenqualität.

Sofortige Mobilisation nach der Operation

Nach der Operation beginnt sofort die Mobilisation. Patienten dürfen das operierte Knie in der Regel direkt voll belasten.

Kurzer Klinikaufenthalt und gezielte Rehabilitation

Der Klinikaufenthalt dauert meist 2–3 Tage, anschließend folgt eine Rehabilitation mit Physiotherapie, Muskelaufbau und Mobilisation.

Rückkehr in Alltag und Sport

Die Rückkehr in den Alltag ist oft nach 6–8 Wochen möglich, Sport in der Regel nach 12 Wochen.

Teilprothesen bieten eine Haltbarkeit von etwa 10 bis 25 Jahren. Bei Bedarf kann später auf eine Vollprothese gewechselt werden, dann auf Basis eines längeren Zeitraums mit mehr erhaltenem Knochen und gesunden Strukturen. Die Endoprothetik-Spezialisten der LILIUM Klinik Frankfurt begleiten Sie gern bei jedem Schritt hin zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität.

Eine Vollprothese (TEP) muss oft nicht sein

Leider nehmen Schmerzen und Mobilitätseinschränkungen trotz frühen Beginns der therapeutischen Maßnahmen oft überhand. Dann kann eine Knieprothese für Schmerzfreiheit sorgen und Sie wieder mobil machen. Solche Knieprothesen bestehen aus Metall- und Kunststoffanteilen. Sie werden in das Kniegelenk implantiert und überkronen das Gelenk teilweise oder vollständig.
Welche Art Implantat in Frage kommt, hängt davon ab, wie sehr die Kniestrukturen geschädigt sind. Ein kompletter Oberflächenersatz in Form einer Vollprothese, im medizinischen Sprachgebrauch Totalendoprothese (TEP) genannt, ist in vielen Fällen nicht erforderlich. Doch wird nicht wenigen Patientinnen und Patienten genau diese Art Prothese übereilt vorgeschlagen. Für Sie kommt es darauf an, genau den Gelenkersatz zu erhalten, der zu Ihrer Kniesituation passt. Dafür sollten Sie sich einem Arzt anvertrauen, der sich mit allen Arten von Knieprothesen umfassend auskennt.

Bei der Implantation des künstlichen Kniegelenks sollten so wenig gesunde Strukturen wie möglich beeinträchtigt werden. Teilprothesen haben, sofern sie im speziellen Fall geeignet sind, folgende Vorteile:

  • Es handelt sich um vergleichsweise kleine Implantate. Beim Einbringen einer Teilprothese bleiben rund 80 % des natürlichen Kniegelenks intakt.
  • Mit einer Teilprothese ist das Gelenk stabiler. Der stützende Bänderapparat bleibt nämlich vollständig erhalten. Dasselbe gilt für intakte Regionen des Gelenkknorpels.
  • Ein Teilgelenk ermöglicht eine natürlichere Bewegung und sorgt für ein angenehmeres Gelenkgefühl. Die Kniemobilität der Patientin oder des Patienten ist höher und lässt sich insgesamt länger bewahren.
  • Sport kann in ganz anderem Umfang betrieben werden. Sogar Kontaktsportarten wie Fußball dürfen wieder regelmäßig ausgeübt werden.
  • Der Verschleiß ist geringer als bei der Vollprothese.

Bei einer Teilprothese muss in der Regel das vordere Kreuzband intakt sein und auch erhalten bleiben. Bei einem vollständig künstlichen Kniegelenk muss es hingegen entfernt werden. Die Implantation einer Vollprothese kann dank Einsatz einer Teilprothese oft um 15 bis 20 Jahre hinausgezögert werden

Eine gelenkschonende Schlittenprothese oder andere Varianten einer Prothese kommen für folgende Patientinnen und Patienten in Frage:

  • Sie leiden unter einer einseitigen Kniearthrose. Häufig tritt diese am Gelenkspalt der Knie-Innenseite auf. Das kommt zum Beispiel bei Patientinnen und Patienten mit O-Beinen vor.
  • In dem genannten Fall ersetzt die Teilprothese den geschädigten Knorpel ausschließlich im Bereich der inneren Gleitrolle des Oberschenkelknochens.
  • Bei Schäden an der äußeren Gleitrolle wiederum beschränkt sich die Knieprothese auf diesen Bereich.
  • Bei manchen Patientinnen und Patienten ist der Gelenkknorpel lediglich im Bereich der Kniescheibe, der Patella, beziehungsweise deren Gleitrinne von Arthrose betroffen. Dieser kann dann ebenfalls durch ein spezielles Implantat ersetzt werden.

Eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz einer Teilprothese: Die Außen- und Kreuzbänder, die das Knie stabilisieren, müssen noch weitgehend intakt sein. Eine gründliche Untersuchung gibt darüber Aufschluss.
Bei begrenzter Teilschädigung des Gelenkknorpels sollte man die Entscheidung über die Knieprothese erfahrungsgemäß nicht allzu lange hinauszögern. Wird der richtige Zeitpunkt verpasst, kann der Bandapparat mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Die langfristigen Aussichten, die Mobilität durch künstlichen Gelenkersatz zu erhalten, verschlechtern sich dann.

Für das Kniegelenk gibt es zwei wesentliche Typen von Teilprothesen:

  • Schlittenprothese (innen und außen)
  • Kniescheiben-Prothese

Die Schlittenprothese ist die am häufigsten eingesetzte Knieteilprothese. Man nennt sie nach einem ihrer Entwickler auch Repicci-Prothese oder unikondyläre Knieprothese. Die Schlittenprothese wird lediglich an einer der beiden Gleitrollen oder Kondylen des Oberschenkelkopfes implantiert. So heißen die verdickten Vorsprünge, die dem Schienbeinkopf gegenüberliegen. Der Knieschlitten besteht aus einem Metall- und einem Kunststoffimplantat. Zusammen bilden sie eine sogenannte Gleitpaarung. Das Metallimplantat am Oberschenkel ist kufenförmig wie bei einem Schlitten, das Gegenstück am Schienbeinkopf eher flach.
Die Kniescheiben-Prothese ersetzt als sogenanntes Small Implant die dort geschädigten Strukturen im Gelenk zwischen Kniescheibe und Gleitrinne.
Da diese Fälle von isolierter Arthrose unterhalb der Kniescheibe selten vorkommen, haben nur wenige Chirurgen Erfahrung mit diesen Eingriffen. Die Endoprothetik-Spezialisten an der privaten LILIUM Klinik implantieren diese Implantate regelmäßig und weisen daher eine große Expertise auf diesem Gebiet auf.

Die Haltbarkeit von Teilprothesen für das Knie variiert je nach Befund und liegt in etwa bei 10 bis 25 Jahren. Dann kann bei Bedarf ein Austausch gegen eine Totalendoprothese erfolgen. In den so gewonnenen Jahren hat man Knochensubstanz „gespart“, die Schädigung von Sehnen, Bändern und Nerven wird reduziert. Die spätere Implantation des künstlichen Kniegelenks erfolgt also unter viel besseren Voraussetzungen. Das erfreuliche Resultat ist eine bessere Beweglichkeit in fortgeschrittenem Alter.

Die Haltbarkeit von Teilprothesen für das Knie variiert je nach Befund und liegt in etwa bei 10 bis 25 Jahren. Dann kann bei Bedarf ein Austausch gegen eine Totalendoprothese erfolgen. In den so gewonnenen Jahren hat man Knochensubstanz „gespart“, die Schädigung von Sehnen, Bändern und Nerven wird reduziert. Die spätere Implantation des künstlichen Kniegelenks erfolgt also unter viel besseren Voraussetzungen. Das erfreuliche Resultat ist eine bessere Beweglichkeit in fortgeschrittenem Alter.

Die etwa einstündige Operation findet unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie mit Dämmerschlaf statt. Der Eingriff kann oft minimalinvasiv erfolgen, also über kleine Hautzugänge. Der behandelnde Arzt trägt die geschädigten Gelenkanteile ab. Eine Beeinträchtigung der umliegenden Strukturen wie etwa der Außen- und Kreuzbänder gibt es nicht, unversehrter Knorpel wird nicht angetastet.
Anschließend werden Metall- und Kunststoffimplantate eingebracht. Das kann je nach Situation zementfrei oder unter Verwendung von Knochenzement erfolgen. In den Wochen nach der Operation verwachsen die Implantatteile fest mit der Knochensubstanz. Weil das Kniegelenk größtenteils intakt geblieben ist, verläuft die Heilung schneller als bei einer Totalprothese. Schmerzen im Knie nach einer Schlittenprothesen-OP treten seltener auf. Sie dürfen das Knie direkt nach der OP wieder voll belasten. In Muskelaufbau und Mobilitätstraining für ihr neues Kniegelenk steigen Patientinnen und Patienten mit physiotherapeutischer Unterstützung direkt ein.

Nach etwa 2- bis 3-tägigem Aufenthalt in der LILIUM Klinik schließt sich in der Regel eine ambulante oder stationäre Rehabilitation an. Sie dauert mehrere Wochen. Dabei erhalten Sie Hilfe von versierten Physiotherapeuten. Während Sie mit einer Vollprothese nur eine begrenzte Beweglichkeit erreichen können, verhält es sich bei einer Teilprothese anders: Das Kniegelenk kann nach der Operation seinen vollständigen Bewegungsumfang wiedergewinnen. Dementsprechend mobil können Sie wieder in Beruf und Alltag einsteigen und sich auch sportlich betätigen. Nach 6 bis 8 Wochen ist im Durchschnitt die Rückkehr an den Arbeitsplatz möglich.

Vorkommen können die gängigen Nebenwirkungen einer chirurgischen Operation wie eine Thrombose, übermäßige Narbenbildung oder Nachblutungen. Das Infektionsrisiko, Schmerzen und sonstige Komplikationen sind nach einer Operation, bei der eine Teilprothese eingesetzt wird, im Vergleich zu einer Vollprothese verringert

Dr. med. Ramin Farhoumand, MBA ist Facharzt und spezialisiert auf die Behandlung von Bandscheibenvorfällen der gesamten Wirbelsäule mit minimalinvasiven Verfahren der Bandscheibenchirurgie.
Wir untersuchen und beraten Sie gern in unserer Privatklinik am Flughafen Frankfurt

Zögern Sie bei Knieproblemen nicht, die erfahrenen Orthopäden der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Dr. med. Ramin Farhoumand, MBA

Prof. Dr. Dr. Stein verbindet höchste orthopädische und sportwissenschaftliche Expertise und ist besonders spezialisiert auf Verletzungen des Kniegelenks sowie auf Muskel- und Sehnenverletzungen. Er war unter anderem tätig als leitender Oberarzt in der sportorthopädischen Abteilung einer renommierten Klinik. Seine hervorragenden chirurgischen Fachkenntnisse und neueste Erkenntnisse sportwissenschaftlicher Forschung führt er mit der Erfahrung aus der Betreuung von Hochleistungsathleten zu einem ganzheitlichen Konzept zusammen.
Dr. med. Dr. med. dent. Wolfgang M. Kater Der Chefarzt und Gründer einer renommierten Dysgnathie-Klinik in Bad Homburg ist ein international anerkannter Experte für Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurgie. Er ist spezialisiert auf Behandlungen von Kieferfehlstellungen und Dysgnathie. Ästhetische und funktionelle Gesichtspunkte finden bei den Behandlungen von Dr. Dr. Kater gleichermaßen Berücksichtigung. Mit schonenden minimalinvasiven Operationstechniken, langjähriger Erfahrung und viel Routine …
Dr. med. Dan mon O'Dey Lilium Klinik Frankfurt
Privatdozent Dr. med. Dan mon O’Dey ist ein international renommierter Spezialist für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie. Sein Schwerpunkt ist die anatomische Wiederherstellung weiblicher Genitalien nach Genitalbeschneidung beziehungsweise -verstümmelung (FGM/C) sowie nach Fehlbildungen, Krebs- oder Hauterkrankungen wie dem Lichen sclerosus et atrophicus oder der Vestibulodynie.

Dr. med. Seung-Min Ryu ist eine sehr erfahrene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mit modernsten Methoden führt sie präzise geplante Eingriffe durch, die das äußere Erscheinungsbild der Patientinnen und Patienten dauerhaft verbessern und ihr Selbstvertrauen stärken können. Besonders spezialisiert ist sie auf Liposuktionen von Lipödemen.

Dr. Frank Heller ist ein renommierter Facharzt für Gesichtschirurgie mit Spezialisierung auf plastische und ästhetische Chirurgie, darunter Blepharoplastik (Lidstraffung), Facelift, Augenlidkorrekturen, Wiederherstellungschirurgie sowie komplexe rekonstruktive Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich.
Dr. med. Alica Carolin Grün ist eine erfahrene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Nach ausführlicher Beratung, die sich ganz an Ihren persönlichen Vorstellungen orientiert, entwickelt sie passende Behandlungsvorschläge für die Aufwertung Ihrer individuellen Ausstrahlung. Mit viel Einfühlungsvermögen und einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik stimmt Sie alle Behandlungsmaßnahmen…
Michael Miosga

Als erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie setzt sich Michael Miosga mit größtem Engagement dafür ein, die individuellen Wünsche seiner Patientinnen und Patienten zu verwirklichen. Zu seinen besonderen Schwerpunkten gehört die Liposuktion von Lipödemen. Dank seiner langjährigen Praxis verfügt er über ein …
Dr. med. Vassilios Vradelis
Dr. med. Vassilios Vradelis ist ein sehr erfahrener und routinierter Urologe mit breit gefächerter operativer Expertise. Sein Behandlungsspektrum umfasst die Behebung von Störungen des Urogenitaltrakts, die Implantation von Erektionsprothesen bei erektiler Dysfunktion und die ästhetische Intimchirurgie …