Lilium Klinik

Kinnkorrektur

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OP Kinnkorrektur
Anästhesie
Vollnarkose
OP-Dauer
30 Minuten bis 1,5 Stunden
Klinikaufenthalt
1 bis 2 Tage
Sport wieder möglich
nach 2 bis 8 Wochen

Harmonische Formung der Kinnpartie durch Kinnkorrektur

Moderne, schonende OP-Methoden ohne sichtbare

Ein harmonisches Gesichtsprofil entsteht aus dem ausgewogenen Zusammenspiel von Nase, Lippen und Kinn. Ein fliehendes Kinn, das im Profil zurückliegt, kann diese Proportionen ebenso stören wie ein zu weit vorspringendes oder schiefes Kinn. Solche Unregelmäßigkeiten können auch funktionelle Einschränkungen wie Schwierigkeiten beim Lippenschluss, beim Sprechen und beim Schlucken mit sich bringen. Die erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der LILIUM Klinik Frankfurt verfügen über bewährte Verfahren, das Kinn harmonisch zu formen und funktionelle Einschränkungen zu beheben. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die ausgezeichneten Möglichkeiten der modernen Kinnkorrektur.

Die Anlässe für eine Kinnkorrektur können vielfältig sein

Sorgfältige Diagnostik ist entscheidend

Patienten, die mit ihrem Kinn unzufrieden sind, suchen den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen aus verschiedenen Gründen auf.

  • Das sogenannte „fliehende Kinn“ beschreibt eine deutliche Rücklage des Kinnvorsprungs. Das lässt das untere Gesichtsdrittel weniger markant erscheinen. Die Folge ist häufig ein Mangel an Spannung im Hals- und Kinnbereich. Selbst bei schlanken Menschen tritt dann ein Doppelkinn auf.
  • Ein vorstehendes Kinn, das zu groß wirkt, betont die untere Gesichtspartie stark. Besonders Frauen empfinden ihr Gesicht dann als zu maskulin und wünschen sich eine weniger prominente Kinnkontur.
  • Bei einem schiefen Kinn ist die Kinnpartie nicht gleichmäßig ausgebildet. Von vorne betrachtet hängt zum Beispiel ein Mundwinkel oder die ganze Gesichtshälfte auf einer Seite tiefer.

Neben dem ästhetischen Störgefühl haben Betroffene häufiger auch Probleme beim Schlucken, Sprechen oder Atmen.

Mögliche Ursachen für ein unharmonisch geformtes Kinn
  • Kieferfehlstellung (Dysgnathie): Ein fliehendes Kinn ist sehr oft Folge einer Rücklage des Unterkiefers, umgangssprachlich Rückbiss (Retrognathie). Analog kann ein Vorbiss (Prognathie) mit zu weit vorragendem Unterkiefer ein übermäßig dominantes Kinn entstehen lassen.
  • Isolierte Mikrogenie: In manchen Fällen ist die Ursache für ein fliehendes Kinn, dass der Kinnknochen genetisch bedingt zu klein oder ungünstig positioniert ist. Zahnreihen und Kiefer stehen aber korrekt zueinander.
  • Zu stark ausgebildeter Kinnknochen: Dies kann bei vorstehendem Kinn die Ursache sein, während die Kieferstellung korrekt ist.
  • Auch ein schiefes Kinn kommt häufiger trotz insgesamt korrekter Kieferposition vor.
Höchste Expertise für Kinnkorrekturen in der LILIUM Klinik Frankfurt
  • Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen mit mehr als 30 Jahren Erfahrung bei der Kinnkorrektur
  • Über 10.000 erfolgreiche Dysgnathie-Operationen
  • Funktionelle und ästhetische Optimierung bei minimiertem Aufwand
  • Schonende minimalinvasive OP-Technik
  • Computergesteuerte 3D-Simulation zur OP-Unterstützung
  • Essen, Trinken, Zähneputzen direkt nach der OP möglich
  • Kein Fadenziehen dank selbstauflösendem Nahtmaterial
  • Keine sichtbaren Narben

Ein unschönes Kinn wegen einer Dysgnathie bringt oft funktionelle Probleme mit sich

Eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie), die häufigste Ursache für ein unharmonisch geformtes Kinn, beeinflusst meist auch die Kaufunktion, den Lippenschluss sowie die Atemwege. So erhöht eine Dysgnathie oft das Risiko für Schnarchen oder eine Schlafapnoe mit gesundheitsgefährdenden Atemaussetzern.

Ob die ungünstige Kinnkontur allein durch die Ausformung des Kinnknochens hervorgerufen wird oder durch eine Kieferfehlstellung: Das zeigt eine gründliche Untersuchung bei den Dysgnathie-Experten der LILIUM Klinik Frankfurt.

Wie sieht eine präzise Diagnostik als Grundlage für eine nachhaltige Kinnkorrektur aus?

Vor jeder Kinnkorrektur steht bei den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der LILIUM Klinik Frankfurt eine sorgfältige Diagnostik. Mittels gezielter Profilanalyse, zum Beispiel anhand der E-Linie nach Ricketts, beurteilt der erfahrene Facharzt, wie das Kinn im Verhältnis zu den Lippen positioniert ist. Bildgebende Verfahren wie etwa strahlungsarmes 3D-Cone-Beam-Röntgen machen wichtige Nervenverläufe sichtbar. Auf Basis dieser Befunde lässt sich entscheiden, ob eine alleinige Kinnkorrektur, eine sogenannte Kinnplastik oder Genioplastik, in dem jeweiligen Fall ausreicht. Ansonsten kann eine umfassendere Kieferumstellung erforderlich sein.

Wird das fliehende oder vorspringende Kinn nicht durch eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie) verursacht, ist die operative Kinnverschiebung das bewährte Verfahren. Es sorgt für eine funktionell und ästhetisch überzeugende Lösung mit dauerhaftem Ergebnis. Die Fachärzte in der LILIUM Klinik Frankfurt führen den Eingriff nach modernsten Standards der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie durch. Sie nutzen dazu ausschließlich körpereigene Materialien und keinerlei Fremdkörper wie zum Beispiel Silikon. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert meist 45 bis 90 Minuten.

  • Der operative Zugang erfolgt ausnahmslos über einen Schleimhautschnitt im Mundvorhof. So entsteht keine sichtbare Narbe.
  • Minimalinvasiv wird der Kinnknochen durch einen Schnitt in der Mundhöhle gelöst (Osteotomie).
  • Je nach Befund können verschiedene Maßnahmen erfolgen: eine Vorverlagerung (umgangssprachlich „Kinnvergrößerung“), eine Kürzung bei zu langem oder breitem Kinn („Kinnverkleinerung“) oder eine seitliche Verschiebung zur Korrektur von Asymmetrien. Der Chirurg bringt den Knochen exakt in die Zielposition, die er mit Computerunterstützung zuvor geplant hat.
  • Zum Schluss erfolgt eine Fixierung mit kleinen Titanplättchen und Schrauben.

Dank der Knochenverlagerung unter Verzicht auf Silikon bleibt das komplexe Zusammenspiel der Muskulatur ebenso erhalten wie die natürliche Mimik. Dies sorgt für ein stimmiges Gesichtsprofil und ein nachhaltiges, lebenslang anhaltendes Ergebnis.

Manchmal reicht für die ästhetische Harmonisierung eines vorspringenden oder zu großen Kinns auch die bloße Abtragung von Knochenmaterial aus. Dann lässt sich auf die etwas aufwendigere Loslösung des Kieferknochens (Osteotomie) verzichten. Ob das eine Option ist oder nicht, ergibt sich aus der Untersuchung im Vorfeld der OP.

Nach dem Eingriff wird ein spezielles Tape-Pflaster als Kinnverband angelegt. Dieses stützt das Weichgewebe und minimiert die Schwellung.

  • Die Schmerzbelastung nach dem Eingriff ist erfahrungsgemäß gering. Unser routiniertes Schmerzmanagement wirkt dem mit gängigen Schmerzmitteln entgegen.
  • Die Schwellung erreicht erfahrungsgemäß nach einigen Tagen ihren Höhepunkt und klingt dann allmählich ab.
  • Gewöhnlich dauert der stationäre Aufenthalt in der LILIUM Klinik 1 bis 2 Tage. Die Schwellneigung wird von uns professionell überwacht und gegebenenfalls mittels Kühlung und Medikamenten eingedämmt.

In den ersten Tagen nach der OP beschränkt sich die Nahrungsaufnahme auf weiche Kost, um die Wunde im Mund nicht zu belasten. Strenge Mundhygiene mit Kinderzahnbürste und spülenden Lösungen ist zwingend. Das vermeidet mögliche Infektionen.

Nach etwa 10 bis 14 Tagen sind die meisten Patienten wieder voll gesellschaftsfähig. Der Tapeverband wird meist nach einer Woche entfernt. Die Fäden im Mundbereich sind selbstauflösend und müssen nicht gezogen werden. Die verwendeten Mini-Titanplatten sind biokompatibel und extrem gut verträglich. Sie verwachsen fest mit dem Knochen und brauchen in der Regel nicht entfernt werden, es sei denn, sie werden vom Patienten als störend empfunden. Das kommt aber nur selten vor.

Der Knochen heilt innerhalb von etwa 6 Wochen fest zusammen. Das endgültige ästhetische Ergebnis ist nach 3 bis 6 Monaten beurteilbar. Dann sind auch die letzten Restschwellungen im Gewebe verschwunden und Weichteile wie Lippe und Kinnpolster haben sich an die neue knöcherne Unterlage angepasst.

In der Vergangenheit wurden zur Kinnkorrektur oft Silikonimplantate auf den Kinnknochen gesetzt. In manchen Kliniken für plastisch-ästhetische Chirurgie wird das heute noch gemacht. Erfahrene Experten für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie raten entschieden davon ab, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Gefahr der Knochenresorption: Der ständige Druck des Silikonimplantats auf den darunterliegenden Knochen kann dazu führen, dass sich der Knochen abbaut (Usurierung). Das Implantat kann verrutschen oder einsinken.
  • Muskuläre Funktion: Am Kinn setzen wichtige Muskeln an, die unsere Mimik steuern und den Mundboden straffen. Ein Implantat wird lediglich unter diese Muskeln geschoben oder darauf platziert. Das verbessert die natürliche Muskelspannung nicht, das störende Doppelkinn bleibt oft bestehen.
  • Fremdkörperreaktion: Silikon bleibt für den Organismus immer ein Fremdkörper, der Infektionen hervorrufen oder sich abkapseln kann (Gefahr einer Kapselfibrose).

Bei einem leicht ausgeprägten fliehenden Kinn oder anderen Disharmonien setzen manche ästhetischen Mediziner Hyaluronfiller ein, um die Kinnkontur zu verbessern. Hierzu injizieren sie stabile Hyaluronsäure gezielt in das Unterhautfettgewebe oder auf den Knochen. Die vermeintlichen Vorteile dieser Methode liegen in der kurzen Ausfallzeit und den sofort sichtbaren Ergebnissen. Es gibt allerdings Limitierungen:

  • Hyaluronsäure ist ein temporäres Füllmaterial. Es wird vom Körper nach 9 bis 18 Monaten abgebaut. Für ein dauerhaftes Ergebnis sind regelmäßige Auffrischungen notwendig. Das kann langfristig kostenintensiv sein.
  • Filler polstern lediglich das Weichgewebe auf, vergrößern also nur optisch das Kinnvolumen. Sie beeinflussen nicht die Kinnprojektion, also wie weit das Kinn hervorragt, und auch nicht die Muskulatur.
  • Eine Straffung des Hals-Kinn-Winkels können Filler nicht bewirken. Funktionelle Einschränkungen lassen sich so auch nicht beheben. Zudem kann zu viel Filler das Kinn schwammig oder unnatürlich wirken lassen.
  • Bei stärkerer Rücklage des Kiefers bringt die Anwendung von Hyaluronsäure gar keine sinnvollen Ergebnisse.

Operative Kinnkorrekturen sind in der Regel sehr sichere Operationen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bleiben allgemeine Operationsrisiken wie Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Sorgfältige Mundhygiene in den ersten Tagen verringert das Infektionsrisiko. Übliche Begleiterscheinungen der OP sind Schwellungen und Blutergüsse. Sie klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Ein Taubheitsgefühl an der Unterlippe durch Nervenirritation ist normalerweise nur vorübergehend. Eine Störung der Kinnmuskulatur ist bei fachgerechter Vorgehensweise selten. Dasselbe gilt für eine mögliche Lockerung oder Verschiebung der eingesetzten Titanplatten. Dauerhafte Komplikationen sind bei erfahrenen Operateuren, die die Anatomie exakt kennen und schonend präparieren, extrem selten.

Das Ergebnis einer erfolgreichen Kinnkorrektur bringt neues Selbstbewusstsein

Die operative Kinnkorrektur bringt in aller Regel ein nachhaltiges, ganz natürlich wirkendes Ergebnis bei Erhalt oder sogar Optimierung wichtiger funktioneller Kieferstrukturen. Moderne chirurgische Verfahren, wie sie die Fachärzte der LILIUM Klinik Frankfurt anwenden, verzichten vollständig auf Fremdmaterialien. Sie ermöglichen so lebenslang ein stimmiges Gesichtsprofil. Im individuellen Beratungsgespräch bekommen Sie nach gründlicher Untersuchung die Veränderungsmöglichkeiten aufgezeigt – für ein harmonisches Gesicht und mehr Lebensqualität.

Bei Veränderungsbedarf am Kinn untersuchen und beraten wir Sie gern

Bitte zögern Sie nicht, die erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig für einen Termin zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise vertrauensvoll zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Dr. med. Dr. med. dent. Wolfgang M. Kater