Moderne, schonende OP-Methoden ohne sichtbare
Ein harmonisches Gesichtsprofil entsteht aus dem ausgewogenen Zusammenspiel von Nase, Lippen und Kinn. Ein fliehendes Kinn, das im Profil zurückliegt, kann diese Proportionen ebenso stören wie ein zu weit vorspringendes oder schiefes Kinn. Solche Unregelmäßigkeiten können auch funktionelle Einschränkungen wie Schwierigkeiten beim Lippenschluss, beim Sprechen und beim Schlucken mit sich bringen. Die erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der LILIUM Klinik Frankfurt verfügen über bewährte Verfahren, das Kinn harmonisch zu formen und funktionelle Einschränkungen zu beheben. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die ausgezeichneten Möglichkeiten der modernen Kinnkorrektur.
Sorgfältige Diagnostik ist entscheidend
Patienten, die mit ihrem Kinn unzufrieden sind, suchen den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen aus verschiedenen Gründen auf.
Neben dem ästhetischen Störgefühl haben Betroffene häufiger auch Probleme beim Schlucken, Sprechen oder Atmen.
Eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie), die häufigste Ursache für ein unharmonisch geformtes Kinn, beeinflusst meist auch die Kaufunktion, den Lippenschluss sowie die Atemwege. So erhöht eine Dysgnathie oft das Risiko für Schnarchen oder eine Schlafapnoe mit gesundheitsgefährdenden Atemaussetzern.
Ob die ungünstige Kinnkontur allein durch die Ausformung des Kinnknochens hervorgerufen wird oder durch eine Kieferfehlstellung: Das zeigt eine gründliche Untersuchung bei den Dysgnathie-Experten der LILIUM Klinik Frankfurt.
Vor jeder Kinnkorrektur steht bei den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der LILIUM Klinik Frankfurt eine sorgfältige Diagnostik. Mittels gezielter Profilanalyse, zum Beispiel anhand der E-Linie nach Ricketts, beurteilt der erfahrene Facharzt, wie das Kinn im Verhältnis zu den Lippen positioniert ist. Bildgebende Verfahren wie etwa strahlungsarmes 3D-Cone-Beam-Röntgen machen wichtige Nervenverläufe sichtbar. Auf Basis dieser Befunde lässt sich entscheiden, ob eine alleinige Kinnkorrektur, eine sogenannte Kinnplastik oder Genioplastik, in dem jeweiligen Fall ausreicht. Ansonsten kann eine umfassendere Kieferumstellung erforderlich sein.
Wird das fliehende oder vorspringende Kinn nicht durch eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie) verursacht, ist die operative Kinnverschiebung das bewährte Verfahren. Es sorgt für eine funktionell und ästhetisch überzeugende Lösung mit dauerhaftem Ergebnis. Die Fachärzte in der LILIUM Klinik Frankfurt führen den Eingriff nach modernsten Standards der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie durch. Sie nutzen dazu ausschließlich körpereigene Materialien und keinerlei Fremdkörper wie zum Beispiel Silikon. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert meist 45 bis 90 Minuten.
Dank der Knochenverlagerung unter Verzicht auf Silikon bleibt das komplexe Zusammenspiel der Muskulatur ebenso erhalten wie die natürliche Mimik. Dies sorgt für ein stimmiges Gesichtsprofil und ein nachhaltiges, lebenslang anhaltendes Ergebnis.
Manchmal reicht für die ästhetische Harmonisierung eines vorspringenden oder zu großen Kinns auch die bloße Abtragung von Knochenmaterial aus. Dann lässt sich auf die etwas aufwendigere Loslösung des Kieferknochens (Osteotomie) verzichten. Ob das eine Option ist oder nicht, ergibt sich aus der Untersuchung im Vorfeld der OP.
Nach dem Eingriff wird ein spezielles Tape-Pflaster als Kinnverband angelegt. Dieses stützt das Weichgewebe und minimiert die Schwellung.
In den ersten Tagen nach der OP beschränkt sich die Nahrungsaufnahme auf weiche Kost, um die Wunde im Mund nicht zu belasten. Strenge Mundhygiene mit Kinderzahnbürste und spülenden Lösungen ist zwingend. Das vermeidet mögliche Infektionen.
Nach etwa 10 bis 14 Tagen sind die meisten Patienten wieder voll gesellschaftsfähig. Der Tapeverband wird meist nach einer Woche entfernt. Die Fäden im Mundbereich sind selbstauflösend und müssen nicht gezogen werden. Die verwendeten Mini-Titanplatten sind biokompatibel und extrem gut verträglich. Sie verwachsen fest mit dem Knochen und brauchen in der Regel nicht entfernt werden, es sei denn, sie werden vom Patienten als störend empfunden. Das kommt aber nur selten vor.
Der Knochen heilt innerhalb von etwa 6 Wochen fest zusammen. Das endgültige ästhetische Ergebnis ist nach 3 bis 6 Monaten beurteilbar. Dann sind auch die letzten Restschwellungen im Gewebe verschwunden und Weichteile wie Lippe und Kinnpolster haben sich an die neue knöcherne Unterlage angepasst.
In der Vergangenheit wurden zur Kinnkorrektur oft Silikonimplantate auf den Kinnknochen gesetzt. In manchen Kliniken für plastisch-ästhetische Chirurgie wird das heute noch gemacht. Erfahrene Experten für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie raten entschieden davon ab, und zwar aus folgenden Gründen:
Bei einem leicht ausgeprägten fliehenden Kinn oder anderen Disharmonien setzen manche ästhetischen Mediziner Hyaluronfiller ein, um die Kinnkontur zu verbessern. Hierzu injizieren sie stabile Hyaluronsäure gezielt in das Unterhautfettgewebe oder auf den Knochen. Die vermeintlichen Vorteile dieser Methode liegen in der kurzen Ausfallzeit und den sofort sichtbaren Ergebnissen. Es gibt allerdings Limitierungen:
Operative Kinnkorrekturen sind in der Regel sehr sichere Operationen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bleiben allgemeine Operationsrisiken wie Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Sorgfältige Mundhygiene in den ersten Tagen verringert das Infektionsrisiko. Übliche Begleiterscheinungen der OP sind Schwellungen und Blutergüsse. Sie klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Ein Taubheitsgefühl an der Unterlippe durch Nervenirritation ist normalerweise nur vorübergehend. Eine Störung der Kinnmuskulatur ist bei fachgerechter Vorgehensweise selten. Dasselbe gilt für eine mögliche Lockerung oder Verschiebung der eingesetzten Titanplatten. Dauerhafte Komplikationen sind bei erfahrenen Operateuren, die die Anatomie exakt kennen und schonend präparieren, extrem selten.
Die operative Kinnkorrektur bringt in aller Regel ein nachhaltiges, ganz natürlich wirkendes Ergebnis bei Erhalt oder sogar Optimierung wichtiger funktioneller Kieferstrukturen. Moderne chirurgische Verfahren, wie sie die Fachärzte der LILIUM Klinik Frankfurt anwenden, verzichten vollständig auf Fremdmaterialien. Sie ermöglichen so lebenslang ein stimmiges Gesichtsprofil. Im individuellen Beratungsgespräch bekommen Sie nach gründlicher Untersuchung die Veränderungsmöglichkeiten aufgezeigt – für ein harmonisches Gesicht und mehr Lebensqualität.
Bitte zögern Sie nicht, die erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig für einen Termin zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise vertrauensvoll zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Dr. med. Dr. med. dent. Wolfgang M. Kater