Lilium Klinik

Schnarchen und Schlafapnoe

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Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS)

Schnarchen und Atemaussetzer schränken die Lebensqualität massiv

Schnarchen wird oft als lästiges, aber harmloses Phänomen abgetan. Doch für Millionen von Betroffenen und deren Partner ist es das hörbare Warnsignal für eine ernstzunehmende Erkrankung: die obstruktive Schlafapnoe (OSAS). Wenn der Atem im Schlaf stockt, leidet nicht nur die Erholung, sondern der gesamte Organismus. Folge kann eine drastische Verkürzung der Lebenserwartung sein.

Zum Glück hat die Medizin in den letzten Jahren Behandlungsmöglichkeiten hervorgebracht, die weit über die klassische Atemmaske hinausgehen. Moderne chirurgische Verfahren bieten die Möglichkeit, eine funktionelle Heilung mit ästhetischer Harmonisierung zu verbinden. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die modernen Methoden einer hochspezialisierten Schlafapnoe-Operation mittels Counterclockwise-Rotation-Advancement.

So kommt es zu OSAS

Kieferfehlstellungen sind häufig die Ursache für Schnarchen und Atemaussetzer

Der Begriff Apnoe stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Nicht-Atmung“. Beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom kommt es während des Schlafs zu wiederholten Verschlüssen der oberen Atemwege. Die Ursache liegt meist in der Anatomie der Betroffenen.

  • Die Kiefer bilden den knöchernen Rahmen für das Gesicht und für die oberen Atemwege. Liegt ein Kiefer zu weit zurück oder ist er zu schmal, sind die Atemwege bereits im Wachzustand eingeengt.
  • Sobald der Betroffene einschläft, entspannt sich die Schlundmuskulatur.
  • Bei Patienten mit OSAS führt diese Entspannung dazu, dass das Gewebe und der Zungengrund nach hinten fallen. Sie verschließen den Rachenraum (Pharynx).
  • Die Folge ist ein Atemstillstand. Dieser kann von wenigen Sekunden bis zu über einer Minute andauern.

Der Körper registriert den Sauerstoffmangel und reagiert mit einer massiven Stressantwort. Es kommt zu einer sogenannten Arousal-Reaktion. Das ist eine Weckreaktion, die den Schlafenden meist nicht vollständig aufwachen lässt, aber den lebenswichtigen Tiefschlaf unterbricht. Nur so kann der Körper die Muskelspannung wiederherstellen und die Atemwege öffnen. Dies geschieht oft unter lautem, explosionsartigem Schnarchen.

Darum sind viele Behandlungen gegen Schnarchen und OSAS nicht zufriedenstellend
  • Nichtoperative Lösungen wie Schlafmaske oder Schiene wirken meist nur vorübergehend oder gar nicht
  • Operative Korrektur von Gaumen und Gaumensegel bedürfen häufig späterer Nachbehandlungen
  • Dasselbe gilt für die Begradigung der Nasenscheidewand, die Entfernung von Polypen oder Multi-Level-Eingriffe, die Gaumen, Mandeln und Zungengrund einbeziehen
Counterclockwise-Rotation-Advancement als nachhaltige Therapie 
  • Lösen, Rotation und Vorverlagerung der Kiefer
  • Herstellung eines ungehinderten Atemstroms
  • Funktionelle und ästhetische Optimierung
  • Lebenslange Lösung ohne Nachbehandlungs-Bedarf
Vorteile der OSAS-Operation in der LILIUM Klinik Frankfurt 
  • Heilung statt Symptombekämpfung
  • Nächtliche Überdruckbeatmung oder Schienen werden überflüssig
  • Reduktion kardiovaskulärer Risiken
  • Verlängerung der Lebenserwartung
  • Neue Lebensqualität und Leistungsfähigkeit
  • Linderung eventueller Kieferbeschwerden

Was sind klassische Symptome der Schlafapnoe?

 Die Erkrankung ist durch eine Reihe verschiedener Symptome gekennzeichnet, die einander gegenseitig verstärken können:

  • Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung: Trotz vermeintlich ausreichender Schlafdauer fühlen Sie sich morgens wie gerädert und kämpfen tagsüber gegen den Sekundenschlaf.
  • Leistungsabfall: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit und Energielosigkeit prägen den Alltag.
  • Morgendliche Kopfschmerzen: Wegen Sauerstoffmangels und des erhöhten CO2-Gehalts im Blut wachen viele Patienten mit dumpfen Kopfschmerzen auf.
  • Psychische Veränderungen: Gereiztheit und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen sind häufige Begleiterscheinungen.
  • Nächtliches Schwitzen und Harndrang: Der Körper steht nachts unter Stress, was zu vermehrtem Nachtschweiß und häufigem Toilettengang führen kann.

Operative Lösungen sind bei OSAS oft die einzige Abhilfe

Häufig werden anatomische Fehlstellungen eindeutig als Ursache für das Schlafapnoe-Syndrom erkannt:

  • Bei vielen Patienten liegt eine Rücklage des Ober- und/oder Unterkiefers vor (Retrognathie).
  • Dies führt zwangsläufig zu einer Einengung des sogenannten Posterior Airway Space (PAS), des Luftraums hinter der Zunge.
  • Infolgedessen kann der Atemweg selbst bei Patienten mit Normalgewicht so schmal sein, dass er nachts kollabiert (oft < 10 mm im Röntgenbild).

Auch bei unauffälliger Anatomie gibt es oft Gründe, eine Operation zu erwägen. Das gilt ebenso für Patienten, die unter starkem Schnarchen leiden, aber noch keine Apnoe entwickelt haben. Viele Betroffene kommen zum Beispiel mit konservativen Behandlungsmethoden wie einer Überdruckbeatmungstherapie per Schlafmaske (CPAP) ebenso wenig zurecht wie mit nächtlich zu tragenden Protrusionsschienen. Weichteiloperationen wie die Straffung des Gaumensegels zeigen aber meist nur bedingte Erfolge. Im Gegensatz dazu gilt die Vorverlagerung der Kiefer als hocheffektive Therapie, die an der Wurzel des Problems ansetzt.

Schlafapnoe-Operation durch Kieferverlagerung

Die modernste und effektivste Form der Schlafapnoe-Operation ist das sogenannte bimaxilläre Advancement mit einer Rotation gegen den Uhrzeigersinn (Counterclockwise-Rotation). Bei diesem Verfahren geht der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurg folgendermaßen vor:

  • Lösen der Kiefer: Ober- und Unterkiefer werden durch Schnitte im Mundraum mobilisiert. Äußerlich sichtbare Narben gibt es keine.
  • Rotation und Vorverlagerung: Die Kiefer werden nach vorne verlagert sowie als Block gegen den Uhrzeigersinn rotiert.
  • Fixierung: Die neue Position wird stabil mit Miniplatten fixiert.

Eine reine Vorverlagerung (Advancement) zieht nur die Zunge nach vorne. Die zusätzliche Rotation jedoch bewirkt eine dreidimensionale Erweiterung der Atemwege. Der Rachenraum wird nicht nur in der vertikalen, sondern auch in der horizontalen Ebene massiv geöffnet. Ein Raumgewinn von 20 mm oder mehr ist möglich. Das strafft die gesamte Muskulatur der oberen Atemwege so effektiv, dass ein Kollaps im Schlaf physikalisch nahezu unmöglich wird.

Was sind nichtoperative Behandlungsmöglichkeiten von Schnarchen und Schlafapnoe, und wo liegen ihre Grenzen?

Die erste Stufe der Therapie besteht oft aus konservativen, also nichtoperativen Maßnahmen. Diese können die Symptome lindern, setzen aber kaum an der anatomischen Ursache an.

  • Lebensstiländerungen: Übergewicht, Alkoholkonsum am Abend und Rauchen begünstigen die Erschlaffung der Rachenmuskulatur. Eine Gewichtsreduktion kann bei übergewichtigen Patienten den AHI verbessern. Das reicht bei ausgeprägten anatomischen Fehlstellungen aber oft nicht aus.
  • Unterkiefer-Protrusionsschienen (UPS): Diese Zahnschienen schieben den Unterkiefer nachts künstlich nach vorne und straffen so den Rachenraum. Sie eignen sich vor allem zur Eindämmung von leichtem bis mittlerem Schnarchen. Mögliche Nachteile sind langfristige Veränderungen der Zahnstellung oder Kiefergelenksbeschwerden.
  • CPAP-Therapie mit Atemmaske: Die am weitesten verbreitete Methode ist die nCPAP-Maske (Nasal Continuous Positive Airway Pressure). Hier erzeugt ein Kompressor einen Überdruck, der die Atemwege „aufbläst“ und so offen hält. Bei konsequenter Anwendung lassen sich Atemaussetzer damit effektiv verhindern.

Nachteile und Grenzen der CPAP-Therapie: Es handelt sich um eine reine Symptombehandlung, die die Schlafapnoe nicht heilt. Sobald die Maske abgesetzt wird, kehren die Aussetzer zurück. Zudem ist die Akzeptanz (Compliance) problematisch. Viele Patienten fühlen sich durch die Maske, den Schlauch und das Geräusch massiv gestört. Studien zeigen, dass die langfristige Nutzungsrate bei nur etwa 60 % liegt. Fast jeder zweite Patient bricht die Therapie früher oder später ab und bleibt unversorgt.

Im Gegensatz zur CPAP-Maske für nächtliche Überdruckbeatmung und anderen Behandlungsmethoden löst die OP das Schlafapnoe-Problem dauerhaft. Studien belegen eine Besserung des AHI-Werts (Anzahl der nächtlichen Atemaussetzer) um durchschnittlich 86 %. Patienten berichten oft, dass sie sich „wie ein neuer Mensch“ fühlen.

  • Ein Großteil der Patienten gilt nach dem Eingriff als geheilt (AHI < 5) und benötigt keine weiteren Hilfsmittel.
  • Durch die Wiederherstellung eines gesunden Schlafprofils sinkt der Blutdruck und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall normalisiert sich.
  • Die Kiefer werden in eine physiologisch optimale Position gebracht und die Kiefergelenke entlastet. Häufig auftretende Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Tinnitus können dadurch merklich zurückgehen oder verschwinden.
  • Durch die Vorverlagerung des Unterkiefers und der Kinnprominenz erhält das Gesicht ein markanteres, harmonisches Profil. Ein fliehendes Kinn oder ein Doppelkinn erhalten eine ansprechendere Kontur. Der Eingriff wirkt so oft wie ein natürliches Lifting für den Halsbereich. Über 90 % der Patienten bewerten die ästhetischen Veränderungen als positiv.

Die Atemaussetzer können sich hunderte Male pro Nacht wiederholen. Das Resultat ist ein ständig unterbrochener Schlaf ohne Erholungswert. Doch die Gefahren gehen weit über ständige Müdigkeit hinaus. Statistiken belegen die Schwere der Erkrankung mit ihren Risiken:

  • Herzinfarkt: Die nächtlich ausgeschütteten Stresshormone treiben den Blutdruck in die Höhe. Das Risiko für einen Herzinfarkt ist bei unbehandelter Schlafapnoe dreifach erhöht.
  • Schlaganfall: Das Risiko für einen Schlaganfall steigt massiv an.
  • Verkürzte Lebenserwartung: Statistisch gesehen kann eine unbehandelte schwere Schlafapnoe die Lebensdauer um bis zu 10 Jahre verkürzen.
  • Unfallgefahr: Durch Sekundenschlaf am Steuer wegen häufiger Tagesmüdigkeit ist das Verkehrsunfallrisiko sechsfach erhöht.

Trotz dieser alarmierenden Fakten bleiben schätzungsweise 80 % der OSAS-Erkrankungen ärztlich undiagnostiziert. Allein in Deutschland dürften etwa 26 Millionen Menschen unter dem Syndrom leiden. Männer sind mit 35 % häufiger betroffen als Frauen mit 20 %.

Häufig ergibt sich bei Schlafapnoe eine Art Teufelskreis aus sich gegenseitig bedingenden und verstärkenden Symptomen. So lässt die Tagesmüdigkeit, die aus ständigem nächtlichem Aufwachen resultiert, die körperliche Leistungsfähigkeit sinken. Betroffene verzichten zunehmend auf Sport und Bewegung, auf Energielöcher reagieren sie mit Fast Food und Snacks. Die Gewichtszunahme, die sich so ergibt, verstärkt wiederum die nächtlichen Atemprobleme. Bei stetiger Verschlimmerung kann am Ende kann je nach Tätigkeit sogar eine Berufsunfähigkeit stehen.

Die Ursachen können vielfältig sein. Anatomische Eigenheiten sind ein häufiger Auslöser von Atemaussetzern und Schnarchen. Aber auch der Lebensstil und bestimmte Erkrankungen spielen oft eine Rolle.

  • Anatomie: Zurückliegender Ober- oder Unterkiefer oder beides.
  • Verminderte Muskelspannung: Im Schlaf erschlafft die Muskulatur der oberen Atemwege. Bei manchen Menschen ist das stärker ausgeprägt, so dass ihr Rachen leichter „zusammenfällt“ und sich verengt.
  • Enge der oberen Atemwege: Zu knapp dimensionierter Rachenraum, zum Beispiel wegen eines ausgeprägten Zungengrunds oder vergrößerter Mandeln.
  • Behinderung der Nasenatmung: Eine chronisch verstopfte Nase etwa wegen Allergien, Polypen oder Nasenscheidewandverkrümmung kann die Atmung erschweren und Schnarchen oder OSAS fördern.
  • Übergewicht: Fettgewebe im Halsbereich und am Rumpf erhöht den Druck auf die Atemwege und begünstigt deren Verschluss.
  • Rückenlage im Schlaf: So sinken Zunge und Weichteile leichter in den Rachen zurück.

    Häufig kommen mehrere dieser Faktoren zusammen oder verstärken sich gegenseitig.

Die Atemaussetzer finden im Schlaf statt. Die Betroffenen bemerken diese selbst oft gar nicht. Meistens sind es die Lebenspartner, die durch das laute Schnarchen und die beängstigenden Stillephasen während der Atemaussetzer alarmiert sind. Wenn Sie solche Warnsignale oder weitere Symptome bemerken, sollten Sie das unbedingt ernst nehmen. Eine ärztliche Abklärung bietet sich an.

Ein Aspekt, der häufig übersehen wird, ist der enge Zusammenhang von Schlafapnoe und der craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Funktionsstörung der Kiefergelenke und der Kaumuskeln. Zu den Beschwerden kommt es, weil der Körper von OSAS-Betroffenen nachts versucht, die Atemwege offen zu halten. Im Zuge dessen schieben viele Patienten unbewusst den Unterkiefer nach vorne oder pressen die Zähne aufeinander. Folgendes sind Symptome, die auf eine Kombination von OSAS und CMD hindeuten können:

  • Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich
  • Knackgeräusche im Kiefergelenk
  • Tinnitus oder Ohrgeräusche
  • Abgeschliffene Zähne durch nächtliches Knirschen (Bruxismus)
  • Unerklärliche Gesichtsschmerzen

Wenn Sie eine Kombination dieser Symptome bei sich feststellen, ist der Gang zum Spezialisten ratsam.

Für eine mögliche Behandlung muss zunächst differenziert werden: Handelt es sich um „einfaches“ Schnarchen oder um eine krankhafte Schlafapnoe? Der diagnostische Weg folgt einem klaren Stufenplan.

  • Anamnese und körperliche Untersuchung: Zu Beginn steht das Gespräch mit dem Facharzt. Oft ist es sinnvoll, Lebenspartner einzubeziehen, die über das Schnarchverhalten Auskunft geben können. Bei der körperlichen Untersuchung achtet der Arzt auf anatomische Merkmale. Ein zurückliegendes Kinn (Mikrogenie), ein Doppelkinn trotz Normalgewicht oder ein enger Rachenraum sind starke Anhaltspunkte.
  • Ambulantes Schlafmonitoring (Polygraphie): Für ein erstes Screening erhalten Patienten ein mobiles Gerät für zu Hause. Es misst während der Nacht die Sauerstoffsättigung, den Atemfluss und die Schnarchgeräusche.
  • Polysomnografie im Schlaflabor: Erhärtet sich der Verdacht, folgt die Untersuchung im Schlaflabor. Hier werden Hirnströme, Herzrhythmus, Muskelspannung und Atmung exakt aufgezeichnet.

Das wichtigste Maß für die Schwere einer OSAS-Erkrankung ist der AHI-Wert. Er gibt an, wie viele Atemaussetzer (Apnoen) und Phasen verminderten Atemflusses (Hypopnoen) pro Stunde auftreten:

  • AHI 5–15: leichte Schlafapnoe (Schweregrad 1)
  • AHI 15–30: mittlere Schlafapnoe (Schweregrad 2)
  • AHI > 30: schwere Schlafapnoe (Schweregrad 3)

Je höher der Wert, desto dringender ist der medizinische Handlungsbedarf.

Eine Operation im Gesichtsbereich wirft verständlicherweise Fragen nach genauer Vorgehensweise und Sicherheit auf. Dank minimalinvasiver Techniken und computergestützter Planung lässt sich der Eingriff heute standardisiert und sehr sicher durchführen.

Nach Diagnose und Planung durch den Kieferorthopäden und den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen empfiehlt sich meist eine kieferorthopädische Vorbehandlung.

 

  • Planung: Vor der OP erfolgt eine exakte Vermessung der Atemwege und des Schädels mittels 3D-Röntgen. Die Operation wird digital simuliert.
  • Kieferorthopädische Vorbehandlung: Diese erfolgt im Vorfeld durch den Kieferorthopäden. Mit diesem arbeitet der Mund Kiefer-Gesichts-Chirurg der LILIUM Klinik Frankfurt eng zusammen. Erforderlich sein kann zum Beispiel eine Ausformung der Zahnbögen.
  • Klinikaufenthalt: Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose oder besonders schonender TIVA-Narkose. In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 3 Tagen notwendig.
  • Schmerzausschaltung: Schmerzen nach der OP sind mit herkömmlichen Schmerzmitteln meist gut kontrollierbar. Schwellungen im Gesicht sind in den ersten Tagen normal, klingen aber stetig ab.

Wie bei jeder Operation gibt es allgemeine Risiken wie Infektionen, Nachblutungen oder schlecht verheilende Wunden. Bei Kieferverlagerungen können vorübergehende Taubheitsgefühle an der Unterlippe auftreten, da Nerven im Operationsgebiet gedehnt werden. Dauerhafte Gefühlsstörungen sind jedoch selten, wenn ein erfahrener Chirurg den Eingriff vornimmt.

Ungefähr eine Woche nach dem Eingriff erfolgt eine Nachuntersuchung durch den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der LILIUM Klinik Frankfurt. Weitere Nachkontrollen sowie nichtoperative Behandlungsmaßnahmen nimmt der Kieferorthopäde vor.

In den ersten Wochen nach der Operation muss weiche Kost gegessen werden, da die Kiefer erst in der neuen Position verknöchern müssen. Für etwa 2 bis 3 Wochen sind die Patienten arbeitsunfähig. Die volle Belastbarkeit ist meist nach 6 bis 8 Wochen wiederhergestellt.

Eine Operation zur Behebung des Schlafapnoe-Syndroms ist eine Entscheidung für mehr Lebensqualität

Schnarchen und Atemaussetzer nachhaltig zu behandeln bedeutet Lebenszeit und Lebensqualität zurückzugewinnen. Wenn Sie unter diagnostizierter Schlafapnoe leiden und sich nicht mit einer lebenslangen Maskentherapie abfinden wollen, ist die Abklärung durch einen spezialisierten Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen der nächste logische Schritt.

  • Die operative Vorverlagerung mittels Counterclockwise-Rotation-Advancement ist mehr als nur eine Korrektur der Atemwege.
  • Sie ist eine ganzheitliche Therapie, die drei Probleme mit einer Operation löst: Sie beseitigt die obstruktive Schlafapnoe, lindert Kiefergelenksbeschwerden und harmonisiert das Gesichtsprofil.
  • Der Effekt auf die Atmung ist oft sofort spürbar. Viele Patienten berichten bereits in der ersten Nacht nach der OP von einem deutlich freieren Atemgefühl.

Ein Leben ohne ständige Müdigkeit und ohne nächtliche Atemmaske ist möglich – und der Weg dorthin ist heute präziser und sicherer planbar als je zuvor.

Bei Schnarchen und Atemaussetzern untersuchen und beraten wir Sie gern

Bitte zögern Sie nicht, einen der erfahrenen Dysgnathie-Experten der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig für einen Termin zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise vertrauensvoll zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Dr. med. Dr. med. dent. Wolfgang M. Kater

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