In der LILIUM Klinik Frankfurt behandeln wir die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern und die Kniebeweglichkeit zu erhalten. Als letzte Option setzen wir auch operative Eingriffe ein. Zu Beginn steht die umfassende Diagnostik. Anhand Ihrer Beschwerden, der körperlichen Untersuchung, Gangbildanalysen sowie durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT und Ultraschall beurteilen wir genau den Zustand von Knorpel, Menisken, Knochen und Bändern.
Solange möglich, setzen wir auf nichtoperative Behandlungen: Dazu gehören schmerzlindernde Medikamente, Hyaluronsäure-Injektionen, knorpelaufbauende Präparate sowie gezielte Bewegungstherapie, medizinisches Training und Physiotherapie. Mit diesen Maßnahmen lassen sich Beschwerden lindern und der Zeitpunkt für einen operativen Eingriff oft hinauszögern. Darüber geben wir Patienten individuelle Empfehlungen, zum Beispiel bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion anzustreben und gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen in den Alltag zu integrieren.
Wenn die konservativen Verfahren nicht mehr ausreichen und die Beschwerden zunehmen, prüfen wir operative Optionen.
Unsere Fachärzte legen großen Wert auf eine individuelle Therapieentscheidung. Bei jedem Patienten prüfen wir, welche Methode für Sie das beste Verhältnis aus Nutzen und Risiko bietet. Für Patienten kann so die Schmerzfreiheit oder eine deutliche Besserung der Mobilität erreicht werden, häufig über Jahre hinweg.
Bei betroffenen Menschen verursacht eine Arthrose im Kniegelenk immer stärkere Schmerzen und beeinträchtigt die Mobilität. Unter den verschiedenen Arten der Arthrose kommen Kniearthrosen am weitaus häufigsten vor.
Ein gewisser Knorpelrückgang ist mit den Jahren normal. Alterungsvorgänge und zunehmende Abnutzung sind hier die Ursache. Von einer behandlungsbedürften Arthrose sprechen wir erst, wenn sich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einstellen. Sie können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In etwa 70 % der Fälle tritt die Gonarthrose beidseitig auf. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Entstehung oder das Fortschreiten einer Arthrose im Kniegelenk begünstigen:
Verletzungen im Bereich von Kniegelenk und Bewegungsapparat, die man früher einmal erlitten hat, verstärken die Wahrscheinlichkeit, später an einer Gonarthrose zu erkranken. Ursachen solcher Vorschädigungen können zum Beispiel Bänderrisse, Meniskusverletzungen oder Knochenbrüche sein.
Die Symptome einer Gonarthrose können recht unterschiedlich ausfallen. Häufig zeigen sich bei Patientinnen und Patienten folgende Erscheinungen:
Sie schildern dem Orthopäden der LILIUM Klinik zunächst Ihre Beschwerden und Einschränkungen. Das Ausmaß Ihrer Schmerzen im Knie kommt ebenfalls zur Sprache. Die Untersuchung ist umfassend und zielt darauf ab, Ihre Erkrankung genau zu diagnostizieren. Von der Arthrose können sehr verschiedene Abschnitte des Gelenks betroffen sein. Mit all seiner Erfahrung verschafft Ihr behandelnder Arzt sich ein genaues Bild von der Art der Schädigung. Die Wahl der richtigen Behandlung hängt von der Diagnose ab. Folgende Untersuchungsverfahren kommen zum Einsatz:
Die Röntgenbilder werden in verschiedenen Ebenen im Stehen aufgenommen. Eine Arthrose des Gelenks wird so meist gut darstellbar. Der Abbau des Knorpels im Gelenk und ein verengter Gelenkspalt sind dann normalerweise sichtbar. Sie sind untrügliche Anzeichen für das Vorliegen einer Gonarthrose. Erkenntnisse aus der vorausgegangenen Untersuchung lassen sich dadurch absichern. Zusätzlich können für die Diagnose eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine Ultraschalluntersuchung hinzukommen.
Nach dem Ausmaß des Knorpelschadens teilt die Orthopädie die Arthrose des Kniegelenks in 4 Stadien ein:
Die Stadien bieten Anhaltspunkte für die Beurteilung einer festgestellten Gonarthrose. Bei der Therapie richten sich die erfahrenen Orthopäden der LILIUM Klinik jedoch immer nach den individuellen Symptomen und dem Krankheitsverlauf.
Bestimmte Erkrankungen können Schmerzen und Symptome mit sich bringen, die denen einer Arthrose im Kniegelenk ähneln. Auslöser für Knieschmerzen sind recht oft Defizite in anderen Bereichen des Bewegungsapparates. Sie erfordern meist auch eine andere Therapie.
Als Ursache in Frage kommen etwa Meniskusprobleme, rheumatische Erkrankungen im Gelenk, Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) im Knie, Erkrankungen der Kniescheibe (Patella), Fußfehlstellungen, eine Hüftarthrose, Bandscheibenvorfälle und Arthritis.
Dank ihren ausgeprägten Fachkenntnissen können die Orthopäden der LILIUM Klinik die Ursachen für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen gewöhnlich eindeutig diagnostizieren. Nach gründlicher Untersuchung machen sie Ihnen fundierte Vorschläge für die Behandlung.
Wenn der Befund Kniegelenksarthrose gesichert ist, gibt es für die Behandlung verschiedene Möglichkeiten. Je früher der Facharzt bei Ihnen mit der Therapie beginnt, desto besser die Aussicht, dauerhaft schmerzfrei zu bleiben. Dann lässt sich mit einer milden, gelenkerhaltenden Therapie oft eine Besserung erreichen. Die Orthopäden der LILIUM Klinik bemühen sich stets, mit einer konservativen Behandlung zum Erfolg zu kommen. Nur wenn es nicht anders geht, wird eine Kniegelenksprothese erwogen.
Es gibt verschiedene konservative Behandlungsmaßnahmen, die je nach Art der Beschwerden für die Therapie Anwendung finden können:
Mit diesen nichtoperativen Verfahren lässt sich der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks oft länger hinauszögern.
Bei stark übergewichtigen Patientinnen und Patienten kann ein Gewichtsverlust zusätzlich zu den genannten Maßnahmen eine starke Besserung bringen. Die Belastung des Kniegelenks wird dadurch erheblich reduziert. Ebenso kann regelmäßige Bewegung durch Spaziergänge, Walking, Radfahren oder Schwimmen die Therapie gut unterstützen. Sie fördert die Durchblutung der Knie und die Bildung von Gelenkschmiere, ohne den Knorpel zu stark zu belasten. Wenn Sie konsequent bei der Therapie mithelfen, bekommen wir Schmerzen und Mobilitätseinschränkungen gewöhnlich viel besser in den Griff.
Sind die Beschwerden durch konservative Maßnahmen nicht mehr einzudämmen, werden operative Verfahren ins Auge gefasst. Hier gibt es abhängig vom Beschwerdebild verschiedene Möglichkeiten:
Das Implantat überzieht verschlissene Oberflächen des Kniegelenks mit beständigen Materialien wie Metall oder Kunststoff. So entstehen künstliche Gleitflächen, die wieder beschwerdefreie Bewegungen möglich machen. Das Implantat kann Schmerzfreiheit bringen und die Fortbewegung der Patientin oder des Patienten stark verbessern.
Teilprothesen für das Knie sind kleiner als Totalendoprothesen (TEPs). Sie können Einsatz finden, wenn nur begrenzte Bereiche des Kniegelenks durch die Arthrose geschädigt sind. Die Schädigung kann sich zum Beispiel auf den Knorpel an der Innenseite, an der Außenseite oder an der Kniescheibe beschränken. Eine Knieteilprothese, die lediglich eine der beiden Gleitrollen des Oberschenkelkopfes abdeckt, nennt man Schlittenprothese.
Hierzu berät Sie Ihr Orthopäde individuell. Oft ermöglicht es die Teilprothese bei Patientinnen und Patienten mit Gonarthrose, eine Totalendoprothese um Jahre hinauszögern.
Eine Totalendoprothese (TEP) wird benötigt, wenn der Gelenkknorpel im gesamten Kniegelenk abgenutzt ist. Dasselbe gilt, wenn zum Beispiel das vordere und/oder das hintere Kreuzband nicht mehr vorhanden ist. Die meisten Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Arthrose erhalten eine solche Knie-TEP.
Bei fortgeschrittener Gonarthrose kann die Knie-TEP Schmerzen ein Ende bereiten, Ihre Mobilität erhalten und Ihnen neue Lebensqualität bringen.
Zögern Sie bei Arthrose im Knie nicht, die erfahrenen Orthopäden der privaten LILIUM Klinik Frankfurt frühzeitig zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gern und stehen Ihnen als Begleiter mit großer Fachexpertise zur Seite. Auch eine Zweitmeinung, die Ihnen jederzeit zusteht, können Sie bei uns einholen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.