Artikel | Microdialysis for Chronic Exertional Compartment Syndrome: A Pilot Study
Kontrollierte Fallstudie zur Diagnostik des chronischen Kompartmentsyndroms bei Laufverletzungen, veröffentlicht von Prof. Dr. med. Heinz Lohrer et al. BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation, 5.3.2021 Nach einem aufwendigen ‘Peer Review Prozess‘ wurde in der renommierten sportmedizinischen Zeitschrift BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation ein weiterer Forschungsartikel von Prof. Lohrer international publiziert. Mit diesem Beitrag schließt die Arbeitsgruppe um Prof. Lohrer ein 10 Jahre dauerndes, vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften gefördertes Projekt erfolgreich ab. Weitere Verfasser sind Prof. Jochen Klein vom Pharmakologischen Institut der Universität Frankfurt am Main sowie Dr. Tanja Nauck und Dr. Tobias Schönberg. Das chronische Kompartmentsyndrom ist eine sportinduzierte Verletzung, die vor allem am Unterschenkel von Läufern auftritt und während der läuferischen Beanspruchung zu zunehmenden Schmerzen im belasteten Muskel führt. Dieser Schmerz kann schließlich zum Belastungsabbruch zwingen. In diesem Projekt wurde eine vergleichende Untersuchung mit der Methode der Mikrodialyse bei Patienten mit einem chronischen Kompartmentsyndrom und freiwilligen Probanden durchgeführt. Dabei werden über eine kleine Sonde, die im Muskel platziert wird, über einen bestimmten Zeitraum bestimmte Stoffwechselprodukte (Laktat, Glucose, Glutamat, Glycerol) im interzellulären Raum über eine semipermeable Membran extrahiert. Dabei konnte ein Anstieg von Laktat, Glutamat und Glycerol im Anschluss an eine intensive läuferische Belastung gesichert werden. Ein Unterschied zwischen den beiden Gruppen konnte jedoch nicht gefunden werden. Der Bericht kann mit folgendem Link direkt kostenlos heruntergeladen werdenhttps://bmcsportsscimedrehabil.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13102-021-00245-9
Prof. Dr. med. Heinz Lohrer mit drei FOCUS-Empfehlungssiegel ausgezeichnet
Wiesbaden, 8. März 2021 Die FOCUS-GESUNDHEIT Redaktion hat Prof. Dr. med. Heinz Lohrer auf der Basis einer unabhängigen Erhebung als „Empfohlener Arzt in der Region“ gleich dreimal ausgezeichnet, und zwar in den Bereichen: Dieses Siegel zeichnet die in dem Landkreis ihrer Niederlassung empfehlenswerten Fachärzte und Zahnmediziner aus. Die Auswertung, erhoben von der Hamburger Stiftung Gesundheit und FOCUS-GESUNDHEIT, wird unter anderem vergeben nach den Kriterien „Empfehlungen von Ärzten, fachliche Erfahrung, wissenschaftliches Engagement, Patientenservice, Patientenzufriedenheit, Barrierefreiheit und Qualitätsmanagement“. Die Empfehlung beruht auf einer Gesamtzahl von mehr als 200.000 Ärzten und Zahnmedizinern. Jochen Niehaus, Chefredakteur Focus-Gesundheit, kommentiert: „Die Focus-Arztsuche bringt Patienten mit dem passenden Arzt zusammen. Unsere Empfehlung beruht auf objektiven Kriterien und dem Votum von Fachleuten – sie gibt Patienten eine wertvolle Hilfestellung bei der Wahl eines Facharztes in Wohnortnähe.“ Die empfohlenen Ärzte sind über das Online-Angebot der Focus-Arztsuche (focus-arztsuche) einsehbar. Patienten können dort nach Medizinern in ganz Deutschland recherchieren – und zum Beispiel nach den empfohlenen Ärzten ihrer örtlichen Umgebung filtern. Für Prof. Lohrer ist dies ein willkommenes Geburtstagsgeschenk zum 5-jährigen Jubiläum seines European SportsCare Network – Zentrum für Sportorthopädie (ESN) im Medical Center Wiesbaden. Prof. Lohrer stellt fest: „Das Zentrum hat sich zu einem der führenden sportorthopädischen Zentren in der Region entwickelt. Das Konzept, sowohl die konservativen, als auch die operativen Behandlungsverfahren der modernen Sportorthopädie und deren Rehabilitation unter einem Dach kompetent anzubieten, ist gelungen. Die knapp 5000 Patienten, die wir im vergangenen Jahr gesehen haben, sind ein eindeutiger Beleg dafür.“ Die Schwerpunkte in der Praxis von Prof. Lohrer sind: Seine operative Heimat hat Prof. Lohrer in der LILIUM Klinik, ebenfalls im Medical Center Wiesbaden, eine moderne Privatklinik, in der renommierte Spezialisten auf allerhöchstem medizin- und hygienetechnischem Stand operieren. Mehr Informationen zur LILIUM Klinik unter www.lilium-klinik.de und zu Prof. Dr. med. Heinz Lohrer unter www.esn-ortho.de. Pressekontakt:Dr. Friederike Lohsec/o LILIUM KLINIKLeitung Marketingfriederike.lohse@icloud.comTel.: 0611 1707770
Artikel | Wieder schmerzfrei gehen bei Hallux Valgus
Interview mit Dr. Kerstin Schröder Das Medizin-Journal für Rhein-Main / FAZ Rhein-Main, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Offenbach-Post, Hanauer Anzeiger: Hand und Fuß, 21.4.2021
Artikel | Individuelle Therapie bei Achillessehnenschäden
Interview mit Prof. Dr. Heinz Lohrer Das Medizin-Journal für Rhein-Main / FAZ Rhein-Main, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Offenbach-Post, Hanauer Anzeiger: Hand und Fuß, 21.4.2021
Artikel | Schultergelenkersatz wird Routine
Expertentipp von Dr. med. Marco Weiss Medjournal / u.a. in Wiesbadener Kurier & Wiesbadener Tagblatt, Allgemeine Zeitung Mainz, Bingen, Ingelheim, Bad Kreuznach sowie Wormser Zeitung 16.5.2021
Artikel | Schmerz in der Wade – Alles „Tennis Leg“?
von Prof. Dr. Heinz Lohrer Centercourt, Frankfurter Tennisclub 1914 Palmengarten e.V., Nr. 17, Juni 2021
Artikel | Operative Alternativen zum Kniegelenkersatz
Interview mit Dr. med. Philipp Appelmann Das Medizin-Journal für Rhein-Main, Beilage in FAZ Rhein-Main, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Offenbach-Post, Hanauer Anzeiger: Gesunde Gelenke / Endoprothetik, 23.6.2021
Artikel | Mehr Lebensqualität mit anatomischer Knieprothese
Interview mit Prof. Dr. Henrik Schroeder-Boersch Das Medizin-Journal für Rhein-Main, Beilage in FAZ Rhein-Main, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Offenbach-Post, Hanauer Anzeiger: Gesunde Gelenke / Endoprothetik, 23.6.2021
Artikel | Die Individualität des Kniegelenks respektieren
Interview mit Prof. Dr. Henrik Schroeder-Boersch Zur Gesundheit, Ausgabe Frankfurt, Juli 2021
Artikel | Avulsionsverletzungen der Adduktoren und des Iliopsoas
von Prof. Dr. Heinz Lohrer Sonderheft der Fachzeitschrift Der Unfallchirurg „Sehnenverletzungen an Hüfte und Oberschenkel“, Juli 2021 Zusammenfassung Abrissverletzungen am Sehnen-Knochen-Übergang (Avulsionen) des Adductor longus sind selten. Noch seltener kommen Avulsion an der Iliopsoassehne am Trochanter minor vor. Avulsionsverletzungen der Adduktorenursprünge treten überwiegend bei aktiven Sportlern auf. Avulsionen der Iliopsoassehne sind vorwiegend bei Nichtsportlern, im höheren Alter und häufig ohne auslösendes Ereignis zu verzeichnen. Bei einer Iliopsoasavulsion muss eine möglicherweise zugrunde liegende Pathologie (z. B. Tumor oder Metastase im Trochanter minor) ausgeschlossen werden. In der Literatur sind keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Behandlung dieser Verletzungen zu finden, weil nur wenige retrospektive anekdotische Fallbeschreibungen und Fallserien publiziert sind. Deshalb ist noch weitgehend unklar, ob und wann eine konservative oder operative Therapie indiziert ist. Im Rahmen einer Literaturanalyse (PubMed/Medline) wurden 86 und 155 Arbeiten für Iliopsoas- bzw. Sehnenavulsionen des Adductor longus gefunden. Danach können sowohl Avulsionen des Iliopsoas als auch des Adductor longus grundsätzlich konservativ behandelt werden. Lediglich bei Nichtansprechen auf konservative Therapie, wenn die Adduktorenursprünge oder die Trochanter-minor-Apophyse nach Avulsion eine Dehiszenz von mehr als 2 cm aufweisen, wird gelegentlich eine operative Therapie empfohlen. Für die Sehnenavulsionen des Adductor longus werden Reinsertionen grundsätzlich über verschiedene Knochenanker durchgeführt, während ausgedehnte Avulsionsverletzungen der Trochanter-minor-Apophyse mit Resektion oder Refixation über kanülierte Schraubensysteme verankert werden. Das postoperative Ergebnis wird in den meisten Fällen als gut und sehr gut (exzellent) beschrieben. Wesentliche Komplikationen wurden in beiden Gruppen nicht berichtet. Der komplette Artikel kann mit folgendem Link direkt erreicht werden:https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00113-021-01019-1