Vortrag | InternalBrace. Ein „Sicherheitsgurt“ für die Außenbänder am Sprunggelenk
15.07.2019 Prof. Heinz Lohrer war eingeladener Redner beim 24. Jahreskongress der ECSS (European College of Sport Science), der vom 3. bis 6. Juli 2019 mit etwa 3000 Teilnehmern in Prag stattfand. In einem Workshop zum Thema Sprunggelenkverletzungen referierte er über „Clinical Aspects of Acute and Recurrent Ankle Sprains – The Orthopaedic Perspective“. In seinem Beitrag vermittelte Prof. Lohrer einem internationalen Publikum seine diagnostischen und Behandlungsstrategien sowie Operationsmethoden bei akuter und chronischer Sprunggelenksinstabiliät. Dabei wurde auch die innovative Rekonstruktionstechnik des Bandapparates mit zusätzlicher Stabilisierung durch ein Kunstband (InternalBrace) gewürdigt, welches dem Prinzip des Sicherheitsgurtes folgt. Entsprechende Publikationen sind in der Literaturliste einsehbar:
Vortrag | 8th PODIATRIC SPORTS MEDICINE CONFERENCE DEDICATED TO EXERCISE INDUCED LEG PAIN UPDATE
12.07.2019 Am 14.06.2019 fand in London ein internationales Symposium statt, welches belastungsassoziiert auftretende Unterschenkelschmerzsyndrome thematisierte. Prof. Heinz Lohrer referierte zum Thema „Management of chronic exertional compartment syndrome“ und stellte dabei die von ihm entwickelte endoskopisch assistierte Technik zur Faszienspaltung bei chronischem Compartmentsyndrom am Unterschenkel sowie deren Ergebnisse vor. Die Vorteile dieser Technik sind vor allem die kurzen Hautinzisionen und die optisch (endoskopisch) kontrollierte Intervention. Dadurch wird die Sicherheit für den Patienten erheblich verbessert. Die Veranstaltung war Professor John B. King gewidmet, der im Oktober 2018 verstorben war. Er ist der Pionier und Vater der Sportmedizin im Vereinigten Königreich und war Präsident der ECOSEP (Vereinigung europäischer Sportärzte), deren Vorsitzender Prof. Heinz Lohrer derzeit ist. Die Reise nach London diente also auch dem Abschied von einem geschätzten und klugen Visionär, Macher und Vorbild im Beruf.
SAVE THE DATE | ECOSEP Congress am 29./30. November 2019 in Paris
03.05.2019 Weitere wissenschaftliche VeröffentlichungenFALS In den vergangenen Monaten sind wissenschaftliche Projekte weiter vorangetrieben und teilweise abgeschlossen worden. Die „Foot, ankle, leg Studie (FALS)“ ist ein großes Projekt zur „Längsschnittevaluation operativ versorgter Verletzungen und Schädigungen der Achillessehne, der Peronealsehnen, der Flexor-hallucis-longus-Sehne/Os-trigonum-Impingement und chronischer Kapselbandinstabilitäten am oberen Sprunggelenk.“ Diese Untersuchung ist beim Deutschen Register Klinische Studien am 06.04.2018 registriert worden (DRKS-ID: DRKS00014266). Das Ziel der Analyse ist es, die Patientenzufriedenheit hinsichtlich Schmerz und Funktion nach Operationen bei Sportverletzungen und Sportschäden am Unterschenkel, Sprunggelenk und Fuß anhand von Fragebögen im Verlauf (präoperativ, nach 3, 6 und 12 Monaten und jetzt) festzustellen. Für alle Teile dieses Projektes sind mittlerweile folgende Untersuchungen abgeschlossen: Ein weiterer Forschungsblock ist derzeit auf der „Zielgeraden“. Die Studie „Biomechanische Untersuchungen zur Funktion des lateralen Kapselbandapparates am Sprunggelenk“ führen wir durch in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Institut für funktionelle und klinische Anatomie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Ziel dieser experimentellen Untersuchungen an humanen Spenderpräparaten ist die Klärung der Frage, welche Kräfte bei bestimmten Belastungsformen des Sprunggelenkes in den Bandapparat eingeleitet werden und wie diese mit speziellen Messverfahren (Arthrometer) evaluiert werden können. 6. ECOSEP CongressDerzeit laufen die Vorbereitungen für den 6. ECOSEP Congress auf Hochtouren, der im November 2019 in Paris stattfindet. Prof. H. Lohrer ist als ECOSEP-Vorsitzender (ECOSEP = European College of Sport & Exercise Physicians), hier intensiv in die wissenschaftliche und inhaltliche Gestaltung eingebunden.
Pressemitteilung | Navigierte Hüftoperationen: Erste Erfahrungen mit dem innovativen Navigationssystem von Naviswiss
Filmaufnahmen in der LILIUM Klinik am 25. und 26. März 2019 mit Prof. Schroeder-Boersch 20.02.2019 Eine neue Generation orthopädischer Navigationssysteme erobert den Markt: Naviswiss, ein junges Schweizer Unternehmen aus der Medizintechnik, gibt jetzt dem Orthopäden ein miniaturisiertes Werkzeug an die Hand, mit dem er das künstliche Gelenk genau so implantieren kann wie vor der Operation geplant. Die Kamera ist wesentlich kleiner (etwa so groß wie ein Smartphone), leichter zu bedienen und außerdem kostengünstiger als herkömmliche Navigationssysteme. Der navigierte Operationsprozess resultiert in einer optimierten Positionierung der Implantate und reduziert damit die Risiken für den Patienten. Erster und bisher einziger Operateur in Deutschland mit diesem neuen System ist Prof. Henrik Schroeder-Boersch, der seit 2017 in die Weiterentwicklung aus Sicht der praktischen Anwendung eingebunden ist. Prof. Schroeder-Boersch ist spezialisiert auf Hüft- und Knieendoprothetik, hat seine operative Heimat in der LILIUM Klinik in Wiesbaden und setzt das innovative Navigationssystem regelmäßig ein. Er ist überzeugt: „Naviswiss vereinfacht die chirurgische Navigation, um damit die Qualität zu verbessern. Der Operateur hat die volle Kontrolle über das Handgerät und erhält die Resultate unmittelbar dann, wenn er sie benötigt. Zusätzlich wird eine lückenlose Dokumentation der Operation erstellt.“ Während das Naviswiss Navigationssystem viele Vorteile für den orthopädischen Chirurgen bringt, können die Ergebnisse auch das Leben der Patienten positiv beeinflussen. Abweichungen werden auf ein Minimum reduziert, was die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen und Spätfolgen verkleinert. Das senkt potentiell nicht nur die Heilungskosten, sondern kann auch die Lebensqualität des Patienten entscheidend beeinflussen. Am 25. und 26. März 2019 wird ein Naviswiss Team in der Lilium Klinik für eine Foto- und Video-Session erwartet, das dort im OP-Bereich und der Praxis von Prof. Schroeder-Boersch Aufnahmen für Anschauungszwecke produzieren wird. Pressekontakt:Dr. Friederike LohseKommunikationc/o LILIUM KLINIK 0173 6570084
Neue Publikation | Achillessehnenrefixation nach distalen Rupturen
04.01.2019 In einer Ende 2018 veröffentlichen Studie untersucht Prof. Dr. Heinz Lohrer die langfristigen Operationsergebnisse bei distalen Achillessehnen-Rupturen. Diese machen etwa 5 % aller Achillessehnenrisse aus. Noch vor wenigen Jahren war die operative Versorgung sehr problematisch. Heute machen spezielle Verankerungssysteme eine stabile Reinsertion (Wiederanheftung) der Sehnen möglich. Daneben können auch große hintere/dorsale Fersensporne nach operativer Entfernung eine Reinsertion erforderlich machen, die ebenfalls mit den modernen Implantaten zuverlässig und erfolgreich ausgeführt werden. Ergebnisse der distalen Achillessehnenreinsertion: Artikel Georg Thieme Verlaghttp://www.esn-ortho.de/publikationen.htm
Fußzirkel Rhein-Main
05.09.2018 Am 29. August 2018 sind renommierte Fußchirurgen zu Gast im ESN (European Sportscare Network) und in der LILIUM Privatklinik. Das turnusmäßig durchgeführte Symposium „Fußzirkel Rhein-Main“ wird veranstaltet vom European Sportscare Network (ESN), Zentrum für Sportorthopädie, Prof. Dr. med. Heinz Lohrer und der LILIUM Privatklinik Wiesbaden. Fußchirurgische Spezialisten aus der Region trafen sich zum gemeinsamen Gedankenaustausch und zur Diskussion und stellten dabei einige schwierige Fälle aus der fußchirurgischen/fußorthopädischen Praxis vor. Zunächst hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das LILIUM OP-Zentrum und die LILIUM Bettenstation zu besichtigen. Inhaltlich wurden danach schwerpunktmäßig die Therapieoptionen bei Charcot-Fuß erörtert: Entsprechend ihrer reichhaltigen individuellen Erfahrung konnten verschiedene Behandlungsansätze jeweils vorgetragen und in ihrer Anwendbarkeit auf die vorgestellten Fälle kritisch geprüft werden.
Hoher Besuch in der LILIUM Klinik
28.08.2018 Nikita Sergeevich Mikhalkov, ein bekannter Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor, der das russische Kino seit Jahrzehnten beherrscht und einen Oscar für den Film „Die Sonne, die uns täuscht“ in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“ erhalten hat, war Patient in der LILIUM Privatklinik. Er wurde von Prof. Dr. Christoph Rangger, einem ausgesprochenen Spezialisten für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, operiert. Er schrieb folgende Worte an die LILIUM Privatklinik: „Herzlichen Dank an Prof. Dr. Christoph Rangger, für die hervorragende medizinische Behandlung und an das gesamte Team der LILIUM Klinik, für die Liebe und den Respekt zu Ihrem Beruf sowie für Ihre Geduld und Gastfreundlichkeit gegenüber Ihrer Patienten. Während meines gesamten Aufenthaltes in der LILIUM Klinik, habe ich große Fürsorge und Aufmerksamkeit gespürt. Ich bin sicher, dass jeder der in der LILIUM Klinik behandelt wird, das Gleiche fühlen und bestätigen kann. Ihr Nikita Mikhalkov“
Die exklusiven Krankenbetten
07.12.2017 Die Krankenzimmer in der Nordenstadter Lilium-Klinik erinnern mehr an ein Hotel: Holzböden und gedeckte Farben, dazu Flachbildfernseher und Espresso-Maschinen. Die Zimmer sind nach Städten benannt: nach Singapur etwa und New York. Auch von der üblichen Hektik eines Klinikalltags merkt man in der Borsigstraße im Gewerbegebiet nichts. Lilium ist aber auch keine normale Klinik: In dem kleinen stationären Bereich mit zehn Zimmern und 13 Betten liegen nur Privatpatienten, Zuzahler und Selbstzahler, keine Kassenpatienten. Den kompletten Artikel können Sie auf der Website des Wiesbadener Kuriers lesen.
International renommierter Fußchirurg im ESN/LILIUM Operationszentrum
04.07.2017 Für eine komplexe Fußoperation konnten wir Univ.-Doz. Dr. Ernst Orthner, Leiter des Fußzentrums Wels/Österreich, gewinnen. Er führte am 27.05.2017 zusammen mit Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network – ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt) einen mehrstündigen, schwierigen operativen Eingriff an einem schmerzhaft deformierten Fuß durch. Der Eingriff wurde in der Lilium Klinik Wiesbaden-Nordenstadt durchgeführt, wo der Patient auch die ersten postoperativen Tage verbrachte. Mit dem bisherigen Verlauf sind Operateure und Patient sehr zufrieden. Zum Abschluss seines Besuches lobte Univ.-Doz. Dr. Ernst Orthner ausdrücklich die hohe Qualität des OP-Zentrums, des Personals und der Lilium Klinik. Wir danken Dr. Orthner für seinen Besuch und für die Möglichkeit, von seiner immensen Erfahrung zu profitieren.
„Bio statt Metall“
04.07.2017 Für die operative Behandlung zweier komplexer Kniegelenkverletzungen konnten wir Dr. med. Gernot Felmet, ärztlicher Leiter der ARTICO Sportklinik (Villingen-Schwenningen), gewinnen. Er führte am 27.05.2017 zusammen mit Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network – ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt) zwei vordere Kreuzbandrekonstruktionen mit der von ihm inaugurierten Technik durch. Die Operationen wurden in der Lilium Klinik Wiesbaden-Nordenstadt durchgeführt, wo die beiden Patienten auch die ersten postoperativen Tage verbrachten. Zunächst wurde eine „Healing Response“-Operation durchgeführt. „Diese Technik, bei der das ursprüngliche Kreuzband erhalten wird, kann bei etwa 5–15 % der Patienten etwa in den ersten 6 Wochen nach dem Unfall angewandt werden“, so Dr. Felmet. Bei der zweiten Operation musste ein Ersatz des vorderen Kreuzbandes durchgeführt werden. Dafür hat Dr. Felmet ein „All Press Fit“-Verfahren entwickelt. Es „steht für biologische und anatomisch korrekte Kreuzbandrekonstruktion ohne Fremdimplantate“. Das Verfahren bietet eine Reihe von Vorteilen für den Patienten. Es handelt sich dabei um die „heute am weitesten entwickelte fremdmaterialfreie Technik für alle Sehnentransplantate, und immer werden die anatomischen Bündel rekonstruiert“, so Dr. Felmet. Wir danken Dr. Felmet für seinen Besuch und freuen uns auf die weitere Kooperation im Netzwerk.